Bildung von Kristallen mit Aceton
von Anne Steinkuhle
Ziel des Versuchs Bei dem folgenden Versuch reagiert Natriumdisulfit in einer nucleophilen Addition mit Aceton. Die SuS sollten hierzu nucleophile Teilchen als solche kennzeichnen können und den Reakti-onsmechanismus der Addition entweder schon kennen oder im Zuge des Versuchs erlernen.
Vorbemerkung
Bei dem folgenden Versuch reagiert Natriumdisulfit in einer nucleophilen Addition mit Aceton. Die SuS sollten hierzu nucleophile Teilchen als solche kennzeichnen können und den Reaktionsmechanismus der Addition entweder schon kennen oder im Zuge des Versuchs erlernen.
Materialien
Reagenzglas, Stopfen
Chemikalien
Natriumdisulfit, Aceton
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumdisulfit | H302, H318, EUH031 | – |
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| Aceton | H225, H319, H336, EUH066 | – |
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Durchführung
Ein Reagenzglas wird mit 2 mL Aceton und mit 5 mL einer 40%igen Natriumdisulfit-Lösung gefüllt. Die Lösungen werden durch Schütteln miteinander vermengt.
Beobachtung
Beim Schütteln scheiden sich farblose Kristalle ab.
Abbildungen
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Bildung von 2-Hydroxy-2-propansulfonsäure. -
Beobachtung: Bildung von Kristallen aus Aceton durch Zugabe von Natriumdisulfit.
Deutung
Natriumdisulfit addiert in einer nucleophilen Reaktion an Aceton und es bildet sich 2-Hydroxy-2-propansulfonsäure.(siehe Abbildung 1)
Entsorgung
Die Reste werden in dem Behälter für organische Abfälle entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Der Versuch kann im Unterricht dazu genutzt werden, Additionsreaktionen von Ketonen einzuführen oder zu vertiefen. Alternativ kann Natriumhydrogensulfit verwendet werden.
Literatur
H. Schmidtkunz, W. Rentzsch, Chemische Freihandversuche, Band 2, Aulis Verlag (2011), S. 318.