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Ziel des Versuchs Mit diesem Experiment lernen die SuS, wie Alkene aus Alkoholen durch eine Dehydrierung synthetisiert werden können.

Vorbemerkung

it diesem Experiment lernen die SuS, wie Alkene aus Alkoholen durch eine Dehydrierung synthetisiert werden können. Die SuS sollten Alkohole kennen und ein Verständnis von organsichen Reaktionsmechanismen entwickelt haben.

Materialien

Zweihalsrundkolben, Tropftrichter, pneumatische Wanne, 2 Standzylinder, 6 Reagenzgläser, Stativmaterial, Heizpilz, Siedesteine

Chemikalien

Ethanol (wasserfrei), konz. Schwefelsäure

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Ethanol H225, H319 P210, P240, P305+P351+P338, P403+P233 GHS02 GHS07
Schwefelsäure konz. H314 GHS05

Durchführung

In einem Becherglas wird unter Kühlung ein Gemisch aus 30 mL Ethanol und 30 mL Schwefelsäure angesetzt. Dieses Gemisch wird anschließend in den Zweihalsrundkolben gegeben und mit einem Heizpilz bis zu einer Temperatur von 140°C erhitzt. Das entstehende Gas kann mit Standzylindern und Reagenzgläsern aufgefangen werden. Der erste entnommene Zylinder darf (aufgrund von Explosionsgefahren) nicht für Verbrennungsversuche verwendet werden.

Beobachtung

Beim Erhitzen des Ethanol-Schwefelsäure-Gemischs bildet sich ein Gas, welches mit der pneumatischen Wanne aufgefangen werden kann.

Abbildungen

  • Abb. 1.: Versuchsaufbau

Deutung

Die Schwefelsäure spaltet Wasser vom Ethanol ab. Es bilden sich Ethen und Wasser.

Ch3-CH2-OH(l) → CH2-CH2(g) + H2O(l)

Entsorgung

Das Ethen wird aufgefangen und für weitere Experimente verwendet. Die Lösungen im Zweihalsrundkolben werden neutralisiert und über das Abwasser entsorgt. Gase werden durch Lüften der Apparatur im Abzug entsorgt.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Mit diesem Experiment kann Ethen-Gas zu weiteren Untersuchungen hergestellt werden (V5). Es bietet einen Einstieg in die Welt der Alkene und deren Eigenschaften, indem bspw. zusätzlich zu den Experimenten aus V5, die Löslichkeit und Entflammbarkeit überprüft werden

Besondere Vorsicht ist bei Verbrennungsexperimenten geboten, da Ethen-Luft-Gemische sehr explosiv sind.

Wie bei der Herstellung von Gasen üblich, ist unter dem Abzug zu arbeiten.

Literatur

[1] Prof. Dr. Blume 2002, Chemie rund um das Ethen, http://www.chemieunterricht.de/dc2/ch/cht-107.htm, zuletzt abgerufen am 07.08.2013[2] Hans Keune und Manfred Just 1999, Chemische Schulexperimente – Band 2 Organsiche Chemie, S. 62