Der Frostaufbruch
von Niklas Heier
Ziel des Versuchs Bei dem Versuch wird gezeigt, dass das Erstarren von Wasser mit einer Volumenzunahme einhergeht.
Vorbemerkung
Bei diesem Versuch wird gezeigt, dass das Volumen des Wassers beim Gefrieren zunimmt. Hierzu sollten die SuS den Gefrierpunkt des Wassers kennen.
Materialien
250-mL-Becherglas, Duran-Reagenzglas, RG-Ständer, Spritzflasche, Thermometer, Löffel, Permanentschreiber, Lineal
Chemikalien
Wasser, Eis, Natriumchlorid
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
| Natriumchlorid | – | – | – |
Durchführung
In das Duran-Glas wird ca. 5 cm hoch Wasser gegeben. Der Füllstand wird mit dem Permanentmarker markiert. Anschließend wird eine Kältemischung hergestellt, indem 3 Teile zerstoßenes Eis mit 1 Teil Natriumchlorid vermengt werden. Die Temperatur wird bestimmt. Nun wird das Duran-Glas in diese Kältemischung gegeben, bis das Wasser erstarrt ist.
Beobachtung
Die Füllhöhe des Wassers ist ungefähr 0,5 cm angestiegen.
Abbildungen
-
Abb. 1: Versuchsaubau -
Abb. 2: links erstarrtes Wasser, rechts Vergleichsprobe
Deutung
Wenn Wasser erstarrt, bildet es Kristalle aus. Dabei entstehen Hohlräume, weshalb das Volumen bei gleicher Masse zunimmt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
H. Schmidkunz, Chemische Freihandversuche – Band 1, Aulis, 2011, S. 182.