Abhängigkeit des Gleichgewichts von der Konzentration
von Jana Pfefferle
Ziel des Versuchs In diesem Versuch können SuS untersuchen, welchen Einfluss Konzentrationsänderungen auf ein Gleichgewicht haben.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Eisen(III)-chlorid-6-H2O | H290, H302, H315, H318 | P280, P305+P351+P338 |
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| Ammoniumthiocyanat | H332, H312, H302, H412, EUH032 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Die angesetzten Lösungen von Eisen(III)-chlorid und Ammoniumthiocyanat (0.1M). -
Abb. 2: Die Lösung verfärbt sich wieder rot-braun bei Zugabe von Ammoniumthiocyanat (in der Mitte) und gelb-rötlich bei Zugabe von Eisen(III)-chlorid. Rechts die Blindprobe.
Deutung
Beim Lösen von Eisen(III)-chlorid in Wasser entstehen Eisen und Chlorid Ionen (Fe3+ und Cl-). Bei Zugabe von Ammoniumthiocyanat bildet sich Fe(SCN)3(aq).
Fe3+(aq) + 3 SCN-(aq) ⇌ Fe(SCN)3(aq)
Durch die Zugabe von Wasser wird die Lösung wieder gelb auf Grund des Verdünnungseffekts. Bei Erhöhung der Konzentrationen der Edukte, Eisen(III)-chlorid oder Ammoniumthiocyanat, wird das dynamische Gleichgewicht gestört. Damit die Gleichgewichtskonstante, Kc , wieder erreicht wird, reagiert das System, um alle Konzentrationen wieder anzupassen. Die Gleichgewichtskonstante für dieses Gleichgewicht wird folgend definiert:
Kc = (c(Fe(SCN)3))/(c(Fe3+)·c3(SCN-))
Wenn demnach die Konzentration von einem der Edukte erhöht wird, muss auch die Konzentration des Produktes Fe(SCN)3(aq) erhöht werden, damit der Wert Kc konstant bleibt. Dies erklärt warum sich die Lösung nach Zugabe von Eisenionen und Thiocyanationen wieder braun-rot färbt.