KKK-Regel: Bromierung von Phenol
von Anonym_11
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird eine Bromierung von Phenol durchgeführt, eine elektrophile aromatische Zweitsubstitution.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Phenol | H341, H331, H311, H301, H373, H314 | – |
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| Brom | H330, H314, H400 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Tribromphenol -
Abb. 2: Phenol -
Abb. 3: Weißer Niederschlag des Tribromphenols.
Deutung
Eine elektrophile aromatische Substitution vom Phenol mit Brom findet statt. Es entstehen Tribromphenol und Bromwasserstoff.
Phenol (vgl. Abb. 2) + 3 Br2 → Tribromphenol (vgl. Abb. 1) + 3HBr
Die Hydroxygruppe hat eine ortho- und paradirigierende Wirkung, da das freie Elektronenpaar des Sauerstoffs mit in die Grenzstrukturen eingebunden werden kann. Somit sind tritt eine Grenzstruktur mehr auf in ortho- und para-Stellung und erhöht so die Stabilität (+M-Effekt). Wenn der Aromat nicht durch die Hydroxygruppe aktiviert werden würde, würde ein Katalysator wie FeBr3 benötigt, um die Reaktion ablaufen zu lassen.