Bestimmung des Löslichkeitsprodukts von Silberchlorid
von Jans Manjali
Ziel des Versuchs Zur Ermittlung des Löslichkeitsprodukts von Silberchlorid wird die Spannung eines galvanischen Elements gemessen und über die Nernst‘sche Gleichung das Löslichkeitsprodukt errechnet.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Silbernitratlösung 0,1 M | H315, H319, H410 | P273, P305+P351+P338, P501 |
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| Natriumchlorid | – | – | – |
| Kaliumnitrat | H272 | P220 |
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| Silberchlorid | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Kaliumnitrat | H272 | P220 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau der galvanischen Zelle. Links die Anode mit der Natriumchloridlösung und rechts die Kathode mit der Silbernitratlösung
Deutung
In der Natriumchloridlösung (Anode) fällt nach Zugabe von Silbernitratlösung festes Silberchlorid aus. Nach der Nernst‘schen Gleichung gilt für das System Ag/NaCl (c = 1 mol/L) +3 Tr. AgNO3//AgNO3 (c = 1 mol/L)/Ag:
NERNST‘sche Gleichung: ΔE = 0,059 V · lg((cKathode(Ag+))/(cAnode(Ag+)))
ΔE = 0,059 V · lg(0,1/(cAnode(Ag+)) = ΔE = 0,059 V -0,059 V · lg(cAnode(Ag+))
lg(cAnode(Ag+)) = (ΔE + 0,059 V)/(0,059 V)
cAnode(Ag+) = 10(ΔE + 0,059 V)/(0,059 V)
Einsetzen der gemessenen Spannung 0,486 V:
cAnode(Ag+) = 10(0,486 V + 0,059 V)/(0,059 V) = 5,79-10 mol/L
c(Cl-) = 1 mol/L
KL = cAnode(Ag+) · c(Cl-) = 5,79-10 mol/L · 1 mol/L = 5,79-10 mol2/L2
Der Literaturwert beträgt etwa 1,7-10 mol2/L2 bei 25 °C.
Der absolute Fehler liegt bei 4,09-9 mol2/L2 und der relative Fehler beträgt 240 %. Mögliche Temperaturunterschiede könnten der Grund dafür sein, dass sich die Werte unterscheiden.