Ein hungriges Lösungsmittel
von Anne Bergmann
Ziel des Versuchs Styropor wird in Aceton gelöst.
Vorbemerkung
Dieses Experiment kann als Wunderexperiment eingesetzt werden. Es zeigt eindrucksvoll, dass das Dämmmittel Polystyrol viel Luft enthält.
Materialien
Becherglas
Chemikalien
Polystyrolplatte, Aceton
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Aceton | H225, H319, H336, EUH066 | – |
|
Durchführung
30 mL Aceton werden in das Becherglas gegeben. Dazu werden kleinere Stücke Polystyrol gegeben, sodass sie in das Becherglas passen.
Beobachtung
Das Polystyrol löst sich in dem Aceton auf. In einer kleinen Menge Lösungsmittel lässt sich sehr viel lösen.
Abbildungen
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Abb. 1: Polystyrol löst sich in Aceton -
Abb. 2: Menge an Polystyrol, die in 30 mL Aceton gelöst werden konnte.
Deutung
Polystyrol kann sich aufgrund gleicher Eigenschaften in Aceton lösen. Das Material beinhaltet viel eingeschlossene Luft, sodass es nicht viel Lösungsmittel zum Lösen eines großen Stückes bedarf.
Entsorgung
Die Entsorgung erfolgt über den organischen Lösungsmittelabfall.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Es kann am Ende etwas Wasser hinzugegeben werden, sodass das Polystyrol wieder ausfällt.
Literatur
Schmidkunz, H., & Rentsch, W. (2011). Chemische Freihandversuche: Kleine Versuche mit großer Wirkung. Köln: Aulis.