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Ziel des Versuchs Der Versuch veranschaulicht, dass die Fluoreszenz von Fluorescein pH-abhängig ist.

Materialien

3 Reagenzgläser, Reagenzglasständer, Spatel, UV-Lampe, Stopfen

Chemikalien

Salzsäure (w = 10%), Natronlauge (w = 10%), Fluorescein, destilliertes Wasser

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Fluorescein H319 P305+P351+P338 GHS07
Natronlauge 33% H314 P280, P305+P351+P338, P310 GHS05
Salzsäure konz. H314, H335 GHS05 GHS07

Durchführung

Einige wenige Körnchen Fluorescein werden jeweils in ein Reagenzglas gegeben und anschließend mit ca. 10 mL dest. Wasser gelöst. Anschließend werden 5 mL Salzsäure in ein Reagenzglas und 5 mL Natronlauge in ein anderes Reagenzglas gegeben. Die dritte Lösung verbleibt als Vergleichsprobe. Anschließend werden alle Lösungen mit der UV-Lampe bestrahlt.

Beobachtung

Bei dem Reagenzglas mit der Salzsäure ist das Leuchten am schwächsten. Bei dem mit der Natronlauge ist die hellste Strahlung zu beobachten.

Abbildungen

  • Abb. 1: pH-Abhängigkeit der Fluoreszenz (vlnr. Zugabe von: Natronlauge, Vergleichsprobe, Salzsäure)

Deutung

Es gibt zwei verschiedene Zustände von Fluorescin. Dieses Gleichgewicht ist pH-abhängig. Durch Zugabe von Natronlauge erhält man das fluoreszierende Molekül.

Entsorgung

Die Lösung muss in den Behälter für organische Abfälle gegeben werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Es ist sehr wichtig, dass nur eine geringe Menge von Fluorescein verwendet wird. Bereits eine Spatelspitze führt durch die hohe Konzentration zu einer starken Trübung der Lösung und zu einer Abnahme der Intensität der Fluoreszenz.

Literatur

http://www.werner-knoben.de/rossleben2001/doku/kurs72web/node7.hmtl (zuletzt aufgerufen am 13.08.2015 um22.45 Uhr).