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Ziel des Versuchs Darstellung von Zink mittels Elektrolyse.

Vorbemerkung

Der nachfolgende Versuch zeigt die elektrolytische Herstellung von Zink. Er ist unbedingt als Lehrerversuch durchzuführen, da eine Bleielektrode verwendet wird. Deshalb sollte unbedingt auf das Tragen von Handschuhen geachtet und das Schmirgeln der Elektroden unter dem Abzug durchgeführt werden.

Materialien

Stromquelle, Kabel, Messgerät, Bleielektrode, Aluminiumblech, Becherglas (200 mL)

Chemikalien

10 g Zinksulfat, 100 mL Schwefelsäure

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Schwefelsäure 10% H319, H315 P280, P302+P352, P305+P351+P338 GHS07
Zinksulfat-7-H2O H302, H318, H410 GHS05 GHS07 GHS09
Blei körnig H360DF, H302+H332, H373, H410 P201, P281, P273, P304+P340, P309+P311 GHS08 GHS07 GHS09

Durchführung

Es wird eine Elektrolyseapparatur aufgebaut. Die Bleielektrode wird als Anode (Pluspol) und das Aluminiumblech als Kathode (Minuspol) geschaltet. Als Elektrolyt wird 10 g Zinksulfat in 100 mL verdünnte Schwefelsäure gelöst und in ein 200 mL Becherglas gegeben. Es wird eine Spannung von circa 5 Volt für 5 Minuten angelegt.

Beobachtung

Die Aluminiumelektrode überzieht sich mit einer graumetallischen Schicht. Das Bleiblech überzieht sich mit einem braunen Niederschlag. Es entsteht ein Gas.

Abbildungen

  • Abb. 1: Bleiblech mit Bleioxid und Aluminiumblech mit Zink.

Deutung

Der braune Niederschlag besteht aus Bleioxid. Bei dem Gas handelt es sich um Sauerstoff. Das Metall, welches sich auf dem Aluminniumblech abscheidet, ist Zink.

Kathode: 2H2O(l) → 2H3O+(l) + 1/2 O2(g) + 2e-

Anode: Zn2+(aq) + 2e- → Zn(s)

Entsorgung

Das Bleiblech sollte am besten im Originalbehälter aufbewahrt werden. Die Lösung wird neutralisiert und in den Behälter für Schwermetallabfälle gegeben, falls noch Zinkionen gelöst sind.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

Glöckner W. et al. (1994): Handbuch der experimentellen Chemie. Aulis Verlag Deubner & Co KG: Köln: 313.