Katalytische Säurekorrosion
von Ann-Kathrin Röver
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird ein Rückbezug zu der elektrochemischen Spannungsreihe vorgenommen, indem sich elementares Kupfer innerhalb des Aluminiumschälchen bildet und das Schälchen selbst porös wird.
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
| Petrolether 50-70°C | H225, H304, H315, H336, H411 | P210, P243, P280, P273, P301, P331, P302+P352, P304+P340, P309+P310 |
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| Natriumchlorid | – | – | – |
| Kupfer(II)-chlorid-2-H2O | H302, H319, H315, H410 | P280, P273, P302+P352, P305+P351+P338, P309+P311 |
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| Kupfer(II)-sulfat-5-H2O | H302, H319, H315, H410 | P280, P273, P302+P352, P305+P351+P338, P309+P311 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Teelichtbehälter mit Salzlösungen nach 0 Min. -
Abb. 2: nach 15 Min. -
Abb. 3: nach einer Stunde
Deutung
Das Aluminium der Teelichtbehälter ist mit einer Passivierungsschicht aus Aluminiumoxid umgeben, weshalb zunächst keine Reaktion stattfindet. Durch Zugabe von Chloridionen, die hierbei als Katalysator agieren, beschleunigt sich die Reaktion zwischen Kupferionen und Aluminium. Die Chloridionen katalysieren die Kupferabscheidung aus einer Kupfersalz-Lösung auf das Aluminium. Die Chloridionen diffundieren durch das Kristallgitter des Aluminiumoxids, woraufhin die folgende Redoxreaktion abläuft:
3Cu2+(aq) + 2Al(s) + Cl-(aq) ⇋ 2Cu(s) + 2Al3+(aq) + Cl-(aq)
Der Katalysator beschleunigt somit die Reaktion, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Dass es sich bei dem Katalysator um die Chloridionen handelt, verdeutlicht die Vergleichslösung CuSO4. Bei dieser findet durch Abwesenheit der Chloridionen erst nach einigen Stunden eine langsame Ausfällung des Kupfers statt. Nach fünf Stunden waren kleine, elementare Kupferstücke am Behälterboden zu erkennen.