Herstellung von Nylon
von Tatjana Müller
Ziel des Versuchs Dieser Versuch veranschaulicht die Polykondensation von Hexamethylendiamin und Adipinsäuredichlorid, wobei Nylon entsteht.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Hexamethylendiamin | H312, H302, H335, H314 | – |
|
| Adipinsäuredichlorid | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Cyclohexan | H225, H304, H315, H336, H410 | – |
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| Natriumhydroxid | H314 | – |
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| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Struktur
Deutung
An der Grenzfläche bildet sich Nylon 6,6, welches als Faden gezogen werden kann. Dabei bilden die Monomere des Hexamethylendiamins und des Adipinsäuredichlorids ein Polymer, welches über Peptidbindungen verknüpft ist. Die vorliegende Reaktion ist eine Polykondensation, bei der Chlorwasserstoff frei wird.
Um diese Reaktion regulieren zu können, wird Adipinsäuredichlorid in dem Lösungsmittel Cyclohexan gelöst, während das Hexaethylendiamin in Wasser gelöst wird. Hierdurch wird sichergestellt, dass die beiden Monomere nur an der Phasengrenze von Wasser und Cyclohexan miteinander in Berührung kommen.
Das gelöste Natriumhydroxid dient der Neutralisation des frei werdenden Chlorwasserstoffs, welches als Salzsäure in der wässrigen Phase vorliegt. Die Salzsäure würde zu einer Depolymerisation des gebildeten Polymers führen.