Was brennt denn da? Kreide als Docht
von Julia Müller
Ziel des Versuchs In diesem Versuch sollen die SuS modellhaft die Wirkungsweise des Dochtes beobachten und beschreiben lernen.
Vorbemerkung
In diesem Versuch sollen die SuS modellhaft die Wirkungsweise des Dochtes beobachten und zu beschreiben lernen.
Materialien
Porzellanschale, feuerfeste Unterlage, Kreide, Streichholz
Chemikalien
Petroleum oder anderes Lampenöl
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Petroleumbenzin 70-90°C | H350, H340, H304 | – |
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Durchführung
Zunächst wird geprüft, ob sich ein Stück Kreide mit dem Streichholz entzünden lässt. Dann wird in eine Porzellanschale ein wenig Petroleum (ca. 1 cm hoch) gegeben. Anschließend stellt man die Kreide in die Flüssigkeit. Nach ein paar Sekunden, je nach Kreidestück auch etwas länger, zündet man das obere Ende der Kreide an.
Beobachtung
Die bloße Kreide lässt sich nicht entzünden. In dem Petroleum brennt die Kreide mit leuchtender Flamme, bis das Petroleum vollständig verbraucht ist.
Abbildungen
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Brennendes Petroleum mit Kreide als Docht
Deutung
Die Kreide besteht aus nicht brennbarem Material. Das Petroleum steigt durch die Kapillaren nach oben und verbrennt. Die Kreide wirkt somit als Docht, der den Brennstoff zu dem Verbrennungsort transportiert.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
G. Lange, Chemie fürs Leben. Feuer und Flamme, www.chemie1.uni-rostock.de/didaktik/pdf/feuer.pdf (zuletzt aufgerufen am 27.09.2012 um 19:15 Uhr).