Brummender Gummibär
von Friederike Kellner
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird eine eindrucksvolle Reaktion zwischen einem Gummibären und Kaliumchlorat gezeigt.
Vorbemerkung
In diesem Versuch wird ein Gummibär verbrannt, wobei dies mit lauten Geräuschen und leuchtenden Effekten verbunden ist. Er zeigt eindrucksvoll eine exotherme Reaktion. Es wird kein Vorwissen für den Versuch benötigt. Dieser Versuch darf nur von Lehrpersonen durchgeführt werden, da die SuS nicht mit Kaliumchlorat arbeiten dürfen.
Materialien
Stativ, Stativklammer, Muffe, Bunsenbrenner, großes Reagenzglas
Chemikalien
Kaliumchlorat, Gummibärchen
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kaliumchlorat | H271, H332, H302, H411 | – |
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Durchführung
Ungefähr 10g Kaliumchlorat werden in das Reagenzglas gefüllt und mit dem Bunsenbrenner erhitzt, bis es komplett flüssig ist. Dann wird ein einzelnes Gummibärchen in das Reagenzglas dazugegeben.
Beobachtung
Es kommt sofort zu einer heftigen Reaktion. Ein brummendes Geräusch ist zu hören und es leuchtet rot im Reagenzglas. Eine starke Gasentwicklung ist zu beobachten.
Abbildungen
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1 – Verbrennung des Gummibärchens
Deutung
Es findet eine stark exotherme Reaktion statt.
Entsorgung
Stark verdünnt über das Abwasser.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
[1] H. Schmidkunz, Chemische Freihandversuche Band 1, Aulis, 2011, S. 67.