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Ziel des Versuchs Mittels einer Kerze soll der Sauerstoff in einem Glas verbrannt werden. Gezeigt wird dies indem beobachtet wird, wie Wasser in das Glas hineingesaugt wird.

Vorbemerkung

Aufgabe dieses Versuchs ist es zu zeigen, dass Luft nur zu einem relativ kleinen Teil aus Sauerstoff besteht und dass dieser durch Verbrennungsprozesse "verbraucht" bzw. verbrannt werden kann. Die SuS sollten vor diesem Versuch bereits wissen, dass Feuer Sauerstoff zum Brennen benötigt.

Materialien

Teelicht oder Kerze; Feuerzeug oder Streichhölzer; ein flacher Behälter (Kristallisierschale, großes Becherglas, größere Abdampfschale), Becherglas (100ml - 200 ml)

Chemikalien

Kerzenwachs

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Paraffin, schüttfähig

Durchführung

Der flache Behälter wird ca. 1cm hoch mit Wasser gefüllt und die Kerze bzw. Das Teelicht wird hineingestellt. Dann wird das Becherglas darüber gestülpt und die Beobachtung protokolliert.

Beobachtung

Das Feuer erlischt relativ schnell und das Wasser wird in das Becherglas hinein gesogen, bis ein kleiner Teil des Volumens des Becherglases gefüllt ist.

Abbildungen

  • Abb.1: Teelicht im Becherglas mit eingesogenem Wasser

Deutung

Raumluft besteht zu etwa 21% aus Sauerstoff, der von dem Feuer zum Brennen benötigt wird. In dem abgeschlossenen Behälter des Becherglases wird der begrenzt vorhandene Sauerstoff relativ schnell aufgebraucht, wodurch ein Unterduck entsteht, der das Wasser in das Becherglas saugt. Das entstehende Kohlenstoffdioxid löst sich zu einem Großteil im Wasser und ersetzt daher nicht das Volumen, das vorher vom Sauerstoff eingenommen wurde.

Entsorgung

Hausmüll, Abfluss

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Dieser Versuch eignet sich außerdem gut bei dem Thema Gase, aber auch, wenn es um das Thema Druck geht. Es ist bei der Durchführung und der Auswahl der Gefäße darauf zu achten, dass das Becherglas gut auf dem Boden der Schale steht und auch nach dem Einsaugen von Wasser noch mit dem restlichen Wasser abschließt, da ansonsten Wasser durch die Kippmulde des Becherglases hinausläuft. Vor allem sollten die Gefäße aber so gewählt werden, dass der Vorgang des Einsaugens von Wasser gut beobachtet werden kann.

Literatur

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