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Ziel des Versuchs Es wird verdeutlicht, dass in der ausgeatmeten Luft weniger Sauerstoff bzw. mehr Kohlenstoffdioxid enthalten ist als in normaler Raumluft

Vorbemerkung

Dieser Versuch thematisiert Kohlenstoffdioxid als Gas, das beim Atmen entsteht. Hier wird Atemluft in einem Becherglas über einen Schlauch aufgefangen und die Brenndauer eines Teelichtes in normaler Raumluft mit der in dem Becherglas mit der ausgeatmeten Luft verglichen. Die Schüler sollten bereits wissen, dass wir Sauerstoff zum Atmen benötigen und er ebenfalls nötig für Feuer ist.

Materialien

Becherglas (250 ml); Teelicht; Feuerzeug oder Streichhölzer; Schlauch

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Paraffin, schüttfähig

Durchführung

Nach tiefem Einatmen und Anhalten der Luft für mindestens 20 Sekunden wird vorsichtig und tief über einen Schlauch in das Becherglas ausgeatmet (Experimente haben gezeigt, dass es fast keinen Unterschied dazwischen gibt, ob dies einmal, zweimal oder dreimal wiederholt wird). Danach wird das Becherglas über das brennende Teelicht gestülpt und die Zeit gemessen, die das Teelicht weiterbrennt. Diese Zeit wird mit der Zeit verglichen, die es in normaler Raumluft unter dem Becherglas weiterbrennt.

Beobachtung

In dem Glas mit der ausgeatmeten Luft brennt das Teelicht nur etwas mehr als halb so lang wie in dem Glas mit der normalen Raumluft.

Deutung

Beim Atmen wird der Luft Sauerstoff entnommen und dafür Kohlenstoffdioxid hinzugefügt. In dem Becherglas mit der ausgeatmeten Luft steht daher weniger Sauerstoff für die Flamme zur Verfügung, weshalb sie früher erstickt.

Alternativen: Auch dieser Versuch kann wieder mit einer Wanne zum pneumatischen Auffangen der Atemluft durchgeführt werden. Es ist zwar nicht notwendig, doch führt es bei diesem Versuch zu einem deutlicheren Ergebnis.

Entsorgung

Abfluss (bei pneumatischem Auffangen)

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Dieser Versuch eignet sich sehr gut in Verbindung mit dem Thema

Literatur

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