pH-Wert Änderung durch Verdünnen
von Sina Bachsmann
Ziel des Versuchs Dieser Versuch veranschaulicht, dass der pH-Wer sich durch Verdünnen ändert.
Vorbemerkung
Dass der pH-Wert sich beim Verdünnen mit Wasser ändert, wird durch diesen Versuch gut veranschaulicht. Die SuS können auf den zuvor kennengelernten Rotkohlsaft als Indikator zurückgreifen und damit die pH-Wert Änderung sichtbar zu machen.
Materialien
Reagenzgläser, Pipette
Chemikalien
stark verdünnte Natronlauge, Wasser, Rotkohlsaf (oder anderer pH-Indikator)
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natronlauge | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| H315 H319 | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| P280 P301+P330+P331 P305+P351+P338 | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
In das erste Reagenzglas werden 10 mL stark verdünnte Natronlauge pipettiert. Davon wird ein Milliliter in ein zweites Reagenzglas pipettiert und mit Wasser auf 10 mL aufgefüllt. Von dieser neuen Lösung wird wiederum ein Milliliter in ein neues Reagenzglas überführt und mit Wasser auf 10 mL aufgefüllt. Dies kann beliebig weitergeführt werden.
Anschließend kann der pH-Wert durch einen Indikator (hier: Rotkohlsaft) sichtbar gemacht werden.
Beobachtung
Die verschiedenen Verdünnungen zeigen mit dem Rotkohlindikator unterschiedliche Färbungen.
Abbildungen
-
Abb. 1: Verdünnungsreihe von Natronlauge mit Rotkohlindikator
Deutung
Durch die Verdünnung mit Wasser sinkt der pH-Wert. Dies kann gut durch den Indikator sichtbar gemacht werden. Eine Lilafärbung zeigt einen niedrigeren pH-Wert an als eine Grünfärbung.
Entsorgung
Säure-Base-Abfall
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch kann im Anschluss den Versuch "Rotkohlindikator" durchgeführt werden, weil die SuS dann die Funktion des Rotkohlindikators bereits kennen und die unterschiedlichen Färbungen auf dem pH-Wert zurückführen können.
Literatur
H. Schmidkunz, Chemische Freihandversuche Band 1, Aulis Verlag, 2011, S. 251