Regenerierende Sprudelflasche
von Constanze Koch
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt, dass in Mineralwasser Kohlensäure gelöst ist.
Vorbemerkung
In diesem Versuch werden zwei PET-Flaschen, eine mit Leitungswasser und eine mit Mineralwasser, zusammengedrückt, verschlossen und dann geschüttelt. Die Flasche mit dem Mineralwasser ist nach dem Schütteln nicht mehr zusammengedrückt, die mit dem Leitungswasser schon.
Materialien
zwei PET-Flaschen
Chemikalien
Mineralwasser mit Kohlensäure, Leitungswasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
In eine PET-Flasche wird Leitungswasser gegeben und die Flasche entsprechend gekennzeichnet. In der zweiten PET-Flasche befindet sich das Mineralwasser. Beide Flaschen dürfen nicht bis zum oberen Rand mit Wasser gefüllt sein, sondern nur zu etwa 2/3. Die Flaschen werden ohne Deckel zusammengedrückt und dann mit dem Deckel verschlossen. Beide Flaschen werden kräftig geschüttelt.
Beobachtung
Die Flasche mit Leitungswasser ist auch nach dem Schütteln noch eingedrückt, während die Flasche mit dem Mineralwasser keine Knicke mehr aufweist.
Abbildungen
-
Abb. 1: Flasche mit Mineralwasser vor dem Schütteln -
Abb. 2: Flasche mit Mineralwasser nach dem Schütteln
Deutung
Im Mineralwasser ist Kohlensäure gelöst, die durch das Schütteln als Gas freigesetzt wird. Das Gas benötigt Platz und drückt daher die Flasche auseinander. Im Leitungswasser ist keine Kohlensäure vorhanden und die Flasche bleibt zusammengedrückt.
Entsorgung
Das Wasser wird in den Ausguss gegeben, die Flaschen umweltgerecht entsorgt. Das Wasser nicht trinken!
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
M.Müller, http://www.chempage.de/lexi/flasche.htm (letzter Aufruf am 02.08.2015 um 13.34 Uhr).