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Einfluss der Oberfläche von Eisenmaterialien auf seine Brennbarkeit

von Ann-Kathrin Röver

Ziel des Versuchs Dieser Versuch soll den Einfluss der Oberfläche auf die Brennbarkeit verdeutlichen.

Vorbemerkung

Der nun vorgestellte Versuch ist teilweise ein Schüler- und teilweise ein Lehrerversuch.

Materialien

Abdampfschale, Gasbrenner, gebogenes Glasrohr

Chemikalien

Eisennagel, -späne, -wolle, -pulver

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Eisen Pulver H228 P280 GHS02
Eisen Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen.

Durchführung

  1. Zu Beginn wird der Eisennagel in die Abdampfschale gegeben und versucht mithilfe eines Gasbrenners zu entzünden. Mit den anderen Eisenmaterialien wird ebenso verfahren. (auch als Schülerversuch möglich)
  2. Es wird etwas Eisenpulver in ein gebogenes Glasrohr gegeben und in die Brennerflamme gepustet. (LV)

Beobachtung

  1. Sowohl der Eisennagel noch die Eisenspäne noch das Eisenpulver lassen sich entzünden. Die Eisenwolle beginnt nach kurzer Zeit zu glühen und kleine Flammen sind sichtbar.
  2. Das Eisenpulver beginnt zu glühen. Es sieht aus wie Funken.

Abbildungen

  • Abb. 1: Eisenpulver im Brenner
  • Abb. 2: Eisenspäne
  • Abb. 3: Brennende Eisenwolle

Deutung

  1. Eisen kann entzündet werden, wenn das Material eine große Oberfläche und ein genügend großen Sauerstoffzugang bietet. Durch die große Oberfläche hat der Sauerstoff eine größere Angriffsfläche. Für ein Feuer ist neben dem Brennmaterial und der Wärmeenergie Sauerstoff notwendig.
  2. Durch das Pusten wird das Eisenpulver vereinzelt, sodass genügend Sauerstoff an die einzelnen Körner dringt und sich diese entzünden können.

Entsorgung

Die Entsorgung erfolgt in den Abfall für anorganischen Sondermüll.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Literatur

[1] E. Stöckl, Dr. R. Worg, Materialien zum neuen Fach Natur und Technik – Lernzirkel zum Thema Feuer, Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München, 2003, S. 14