Trennung durch Sublimation
von Anonym_18
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird der leicht flüchtige Stoff Iod von Sand durch Sublimation und anschließender Resublimation getrennt.
Vorbemerkung
In diesem Versuch wird der leicht flüchtige Stoff Iod von Sand durch Sublimation und anschließender Resublimation getrennt. Es wird also eine Stofftrennung ermöglicht. Die SuS sollten hierbei mit den Aggregatzuständen vertraut sein und die Übergänge zwischen ihnen verstanden haben.
Materialien
Erlenmeyerkolben, Gasbrenner, Dreifuß mit Drahtnetz, Uhrglas, Papiertücher, Eiswürfel, Spatel
Chemikalien
Iod, Sand
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Iod | H332, H312, H400 | – |
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Durchführung
Eine Spatelspitze Iod wird mit etwas Sand vermengt. Es wird so viel Sand benötigt, sodass der Boden des Kolbens gut bedeckt ist. Auf die Halsöffnung des Kolbens wird das Uhrglas und darüber ein kleines Stück Papiertuch mit 1-2 Eiswürfeln gelegt. Das Gemenge aus Iod und Sand wird dann mit kleiner Flamme erwärmt bis die Ioddämpfe den Erlenmeyerkolben ausfüllen.
Beobachtung
Es entstehen violette Dämpfe beim Erhitzen des Kolbens, die sich am Boden des Uhrglases niederschlagen. Mit der Zeit wachsen dort lila-glänzende Kristalle.
Abbildungen
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Aufsteigende Ioddämpfe. -
Resublimiertes Iod an der Unterseite des Uhrglases.
Deutung
Beim Erhitzen sublimiert Iod und resublimiert wieder an dem kalten Uhrglas beim Abkühlen. Der Aggregatzustand des Iods ändert sich beim Erwärmen also von seinem festen Zustand in seinem gasförmigen Zustand und beim Abkühlen wieder zurück in seinem festen Zustand. Der flüssige Aggregatzustand wird nicht angenommen. Sand ist nicht flüchtig und bleibt am Boden des Erlenmeyerkolbens zurück.
Entsorgung
Das Iod wird mit Hilfe von Natriumthiosulfat-Lösung zu Iodid-Ionen reduziert und mit Natriumhydrogencarbonat neutralisiert. Diese Lösung kann im Abfluss entsorgt werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Anmerkungen: Es sollte gewartet werden bis das gesamte Iod resublimiert ist, da die Dämpfe gesundheitsschädlich sind.
Literatur
W. Wagner, http://daten.didaktikchemie.uni-bayreuth.de/experimente/standard/0108_trennung_sublimation.htm, 03.03.2014 (Zuletzt abgerufen am 27.09.2012 um 21.38 Uhr).