Brennbarkeit von Flüssigkeiten
von Theresa Beck
Ziel des Versuchs In diesem Versuch soll gezeigt werden, dass einige Flüssigkeiten brennbar sind, während sich andere nicht entzünden lassen.
Vorbemerkung
Dieser Versuch kann als Vorversuch für das Gummibärchen-Inferno eingesetzt werden, um zu zeigen, dass ein Gummibärchen und auch ein Zuckerwürfel nicht brennbar sind.
Materialien
2 Abdampfschalen, Tiegelzange, lange Streichhölzer
Chemikalien
Gummibärchen, Zuckerwürfel
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zucker | – | – | – |
Durchführung
Ein Zuckerwürfel wird in eine Abdampfschale gelegt und mit einem langen Streichholz angezündet. Mit dem Gummibärchen wird analog verfahren.
Beobachtung
Weder das Gummibärchen, noch der Zuckerwürfel sind brennbar. Beide schmelzen und verfärben sich nach einiger Zeit bräunlich.
Abbildungen
-
Abb. 1: erhitzter Zuckerwürfel -
Abb. 2: erhitztes Gummibärchen
Deutung
Der Zuckerwürfel ist nicht brennbar, da bei der Verbrennung nicht genug Energie aufgewendet werden kann, um ihn zu entzünden. Ein Gummibärchen besteht größtenteils aus Zucker. Daher ist es aus dem gleichen Grund nicht brennbar.
Entsorgung
Die Entsorgung des Zuckerwürfels und des Gummibärchens erfolgt im Hausabfall.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieses Experiment kann als Erarbeitungsexperiment eingesetzt werden, um zu zeigen, dass Zucker nicht brennbar ist. Gleichzeitig kann ein Bezug zum Thema Ernährung hergestellt werden, indem verdeutlicht wird, dass Gummibärchen größtenteils aus Zucker bestehen und daher nicht in großen Mengen verzehrt werden sollten. Durch den Hinweis auf den Hauptbestandteil Zucker kann die Nicht-Brennbarkeit des Gummibärchens infolgedessen erklärt werden.
Literatur
van Saan, Anita: 365 Experimente für jeden Tag. 4. Auflage. Kemper am Niederrhein 2009, S. 143.