Welche Bedingungen fördern/verhindern die Korrosion von Eisenwolle?
von Anna Hille
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird Eisenwolle mit Salzlösung, Öl und Leitungswasser behandelt und über 24 h in Reagenzgläsern stehen gelassen, die mit der Öffnung nach unten in ein Wasserbad stehen. Durch den Sauerstoffverbrauch der Korrosionsreaktion, wird Wasser in die Reagenzgläser gesogen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Eisen Pulver | H228 | P280 |
|
| Olivenöl | H315 | – |
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| Essigsäure 1 M | H314 | P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Experiment nach 24 h, 1 nur Luft, 2 mit Salzwasser, 3 mit Essigsäure, 4 mit Leitungswasser, 5 mit Öl behandelte Eisenwolle
Deutung
Der Sauerstoff der Luft reagiert mit der Eisenwolle und es bildet sich Rost (Eisen(III)-oxid). Diese Reaktion findet nur statt, wenn Sauerstoff und Wasser vorhanden sind. Wenn der Sauerstoff in dem Reagenzglas verbraucht wird, steigt der Wasserstand um das verbrauchte Gasvolumen an.
Reaktionsgleichungen
Fe(s) → Fe2+(aq) + 2 e-
O2(g) + 2 H2O(l) + 4 e- → 4 OH-
Fe2+(aq) + 2 OH- → Fe(OH)2(s)
2 Fe(OH)2(s) + 0,5 O2(g) → Fe2O3(s) + 2 H2O(l)
Gesamtgleichung
4 Fe(s) +3 O2(g)→ 2 Fe2O3(s)
Durch die Salzlösung wird die Reaktion verstärkt. Durch die Ölschicht wird die Reaktion verlangsamt, da die Eisenwolle durch die Ölschicht vor dem Wasser und Sauersoff und damit vor der Korrosionsreaktion geschützt wird. Teilweise tropft das Öl von der Eisenwolle herunter und bildet eine Öl-Phase auf dem Wasser im Reagenzglas.