Bildung von Berliner Blau
von Axel Wuttke
Ziel des Versuchs Dieses Experiment zeichnet sich durch seinen beeindruckenden Farbverlauf aus und zeigt, wie die Diffusion unterschiedlicher Salze in Wasser verläuft.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kaliumhexacyanoferrat(II) | H412 | P273 | – |
| Eisen(III)-nitrat-9-H2O | H272, H315, H319, H335 | P220, P261, P305+P351+P338 |
|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Berliner Blau
Deutung
Die Salze (Eisen(III)-nitrat und gelbes Blutlaugensalz) gehen in Lösung und diffundieren in der Petrischale. Beim Aufeinandertreffen der Teilchen in der Mitte findet eine Komplexbildungsreaktion statt, bei der sich das sogenannte „Berliner Blau“ bildet.
Fe3+ + K4[FeII(CN)6] → 3 K+ + K[FeIIIFeII(CN)6]
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch kann auch sehr gut als Lehrerversuch auf einem Overheadprojektor durchgeführt werden.
Weiterhin eignet das Experiment sich sehr gut, um die Diffusion von Salzen in Lösungen zu zeigen. Als Nebeneffekt kann eine Nachweisreaktion für Eisen(III)-ionen erlernt werden (in den vorgesehenen Klassenstufen ist die Bezeichnung Eisensalzlösung eher zutreffend).