Eisherstellung mit flüssigem Stickstoff
von Denise Heckmann
Ziel des Versuchs Bei diesem Versuch wird mit Hilfe von flüssigem Stickstoff Speiseeis hergestellt, welches sogar gegessen werden kann.
Vorbemerkung
Bei diesem Versuch handelt es sich um einen Showversuch, den man nicht in der Einheit Stickstoff einbetten muss. Die SuS benötigen deshalb auch kein Vorwissen.
Materialien
Rührschüssel, Schneebesen, Pürierstab
Chemikalien
flüssiger Stickstoff, 1 kg Heidelbeeren (oder jedes andere Obst), 1 L Sahne, Zucker
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zucker | – | – | – |
Durchführung
Die Früchte werden püriert und anschließend mit der Sahne vermengt. Nach kurzem Rühren gibt man so viel Zucker hinzu, dass die Masse leicht süß schmeckt. Nun werden unter Rühren immer wieder kleine Portionen flüssigen Stickstoffs hinzugegeben, bis die Masse die gewünschte Konsistenz hat.
Beobachtung
Die Masse wird fest und kalt.
Abbildungen
-
Abb. 1: Zugabe von flüssigem Stickstoff -
Abb. 2: fertiges Eis
Deutung
Die enorm geringe Temperatur des flüssigen Stickstoffs ermöglicht eine schnelle Eisherstellung. Da der Stickstoff vollständig verdampft, kann das Eis bedenkenlos verzehrt werden.
Entsorgung
Der restliche Stickstoff verdampft. Das Eis kann gegessen werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Der Versuch sollte nur mit verantwortungsvollen und im Experimentieren geschulten Klassen durchgeführt werden. Außerdem sollte man den Versuch nicht im Chemieraum, sondern wenn möglich in der Schulküche oder im Klassenraum durchführen, damit man das Eis später auch essen kann. Deshalb sollten auch nur Geräte verwendet werden, die noch nicht mit anderen Chemikalien in Berührung gekommen sind.
Je nach Geschmack kann man verschiedene Früchte zur Zubereitung verwenden.
Literatur
P. Wich, http://www.experimentalchemie.de/versuch-037.htm, 18.09.2012 (Zuletzt abgerufen am 4.08.2013, 10:22 Uhr).