Zum Inhalt springen

Ziel des Versuchs In diesem Versuch soll es um die Rauchentwicklung zwischen Salzsäure und Ammoniak-Lösung gehen. Die SuS sollten bereits wissen, was Rauch ist und dies hier anwenden. Auf Grund der Gefährlichkeit der Chemikalien ist dieser Versuch eher als Lehrerversuch geeignet.

Vorbemerkung

In diesem Versuch soll es um die Rauchentwicklung zwischen Salzsäure und Ammoniak-Lösung gehen. Die SuS sollten bereits wissen, was Rauch ist und dies hier anwenden. Auf Grund der Gefährlichkeit der Chemikalien ist dieser Versuch eher als Lehrerversuch geeignet.

Materialien

zwei Porzellanschalen

Chemikalien

konz. Salzsäure, konz. Ammoniak-Lösung

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Ammoniaklösung konz. 25% H314, H400, H335 GHS05 GHS09 GHS07
Salzsäure konz. H314, H335 GHS05 GHS07

Durchführung

In eine Porzellanschale wird etwas konzentrierte Salzsäure gefüllt, in die andere Porzellanschale konzentrierte Ammoniak-Lösung. Die beiden Porzellanschalen werden nun dicht aneinander gebracht.

Beobachtung

Es steigt ein Rauch in der Mitte zwischen den Schalen auf.

Abbildungen

  • Abb. 1: aufsteigender Rauch über den beiden Lösungen

Deutung

Salzsäure und Ammoniak sieden leicht bei Raumtemperatur. Die beiden Gase reagieren dabei zu einem weißen Feststoff.

Entsorgung

Die Lösungen werden in den Säure-Base-Behälter gegeben.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Die Deutung des Versuchs kann nur auf phänomenologischer Ebene erfolgen, da die dahinterstehende Reaktion für die SuS noch nicht verständlich ist. Es können jedoch Aggregatzustandsänderungen an Hand dieses Versuches wiederholt werden. Zudem kann auch die Unterscheidung zwischen Dampf und Rauch hier thematisiert werden. Als weniger komplexe Alternative eignet sich ein Kerzenversuch, um Rauch zu zeigen, bei dem der Ruß einer Kerze sichtbar gemacht wird. Jedoch liegt die Besonderheit diese Versuches gerade darin, die ungewöhnliche Rauchentwicklung zwischen zwei Flüssigkeiten zu verdeutlichen.

Literatur

H. Schmidt-Kuntz, W. Rentzsch, Chemische Freihandversuche Bd.2, Aulis-Verlag, 2011, S.274.