Rauchende Flüssigkeiten
von Nicolai ter Horst
Ziel des Versuchs In diesem Versuch soll es um die Rauchentwicklung zwischen Salzsäure und Ammoniak-Lösung gehen. Die SuS sollten bereits wissen, was Rauch ist und dies hier anwenden. Auf Grund der Gefährlichkeit der Chemikalien ist dieser Versuch eher als Lehrerversuch geeignet.
Vorbemerkung
In diesem Versuch soll es um die Rauchentwicklung zwischen Salzsäure und Ammoniak-Lösung gehen. Die SuS sollten bereits wissen, was Rauch ist und dies hier anwenden. Auf Grund der Gefährlichkeit der Chemikalien ist dieser Versuch eher als Lehrerversuch geeignet.
Materialien
zwei Porzellanschalen
Chemikalien
konz. Salzsäure, konz. Ammoniak-Lösung
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ammoniaklösung konz. 25% | H314, H400, H335 | – |
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| Salzsäure konz. | H314, H335 | – |
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Durchführung
In eine Porzellanschale wird etwas konzentrierte Salzsäure gefüllt, in die andere Porzellanschale konzentrierte Ammoniak-Lösung. Die beiden Porzellanschalen werden nun dicht aneinander gebracht.
Beobachtung
Es steigt ein Rauch in der Mitte zwischen den Schalen auf.
Abbildungen
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Abb. 1: aufsteigender Rauch über den beiden Lösungen
Deutung
Salzsäure und Ammoniak sieden leicht bei Raumtemperatur. Die beiden Gase reagieren dabei zu einem weißen Feststoff.
Entsorgung
Die Lösungen werden in den Säure-Base-Behälter gegeben.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Die Deutung des Versuchs kann nur auf phänomenologischer Ebene erfolgen, da die dahinterstehende Reaktion für die SuS noch nicht verständlich ist. Es können jedoch Aggregatzustandsänderungen an Hand dieses Versuches wiederholt werden. Zudem kann auch die Unterscheidung zwischen Dampf und Rauch hier thematisiert werden. Als weniger komplexe Alternative eignet sich ein Kerzenversuch, um Rauch zu zeigen, bei dem der Ruß einer Kerze sichtbar gemacht wird. Jedoch liegt die Besonderheit diese Versuches gerade darin, die ungewöhnliche Rauchentwicklung zwischen zwei Flüssigkeiten zu verdeutlichen.
Literatur
H. Schmidt-Kuntz, W. Rentzsch, Chemische Freihandversuche Bd.2, Aulis-Verlag, 2011, S.274.