Reduzieren von Wasser mit Magnesium
von Elena von Hoff
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird Magnesium mit Hilfe von Wasserdampf zu Magnesiumoxid oxidiert. Dabei wird der Wasserdampf zu Wasserstoff reduziert. Der Versuch zeigt unter anderem, dass auch Nichtmetalle an Redoxreaktionen beteiligt sein können.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Wasser | – | – | – |
| Magnesium | H260, H250 | – |
|
| Wasserstoff | H220 | – |
|
| Magnesiumoxid | – | – | – |
Durchführung
Das Reagenzglas wird mit 4 cm Sand befüllt. Mittels einer Pipette wird der Sand vorsichtig angefeuchtet. Dabei ist darauf zu achten, dass die Glaswand nicht nass wird. Anschließend wird das Reagenzglas horizontal in ein Stativ eingespannt. Eine Magnesiarinne wird mit Magnesium befüllt, welche vor dem Sand in das Reagenzglas gestellt wird. Schließlich wird das Reagenzglas mit einem Lochstopfen samt Flammenfalle verschlossen.
Die Magnesiarinne wird von außen mit dem Gasbrenner solange erhitzt, bis das Magnesium anfängt aufzuglühen. Anschließend wird vorsichtig der Seesand erhitzt, wobei von der Mitte in Richtung des Reagenzglasbodens gearbeitet wird. Das entstehende Gas wird an der Flammenfalle entzündet.
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Magnesium vor der Reaktion. -
Abb. 2: Magnesium nach der Reaktion -
Abb. 3: Skizze des Versuchsaufbaus
Deutung
Wird der feuchte Sand erhitzt nachdem das Magnesium angefangen hat zu glühen, so entsteht Wasserdampf. Dieser oxidiert das Magnesium zu Magnesiumoxid, während er gleichzeitig zu Wasserstoff reduziert wird. Der entstandene Wasserstoff tritt schließlich aus der Flammenfalle aus und brennt nach dem Entzünden mit orangener Flamme.
Magnesium (s) + Wasser (g) → Magnesiumoxid (s) + Wasserstoff (g)
Mg (s) + H2O (g) → MgO (s) + H2 (g)