Thermit Versuch
von Anonym_4
Ziel des Versuchs Bei diesem Versuch wird die Aktivierungsenergie in Form von Wärme bereitgestellt, um Eisen durch die Reaktion von Eisen(III)oxid und Aluminium zu erhalten.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Aluminium Griße | H261, H228 | – |
|
| Eisen(III)-oxid rot | H315, H319, H335 | P261, P305+P351+P338 |
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| Aluminiumoxid wasserfrei | – | – | – |
| Eisen Pulver | H228 | P280 |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1. beim Thermit-Versuch entstandener Eisenkern -
Abb. 2: Versuchsaufbau des Thermit-Versuchs -
Abb. 3: Thermit-Versuch während der Reaktion
Deutung
Durch eine Redoxreaktion entstehen ein Eisenkern und Schlacke. Das Eisen(III)-oxid reagiert mit dem Aluminium zu Eisen und Aluminiumoxid.
Eisen(III)-oxid + Aluminium → Eisen + Aluminiumoxid
Fe2O3 (aq) + 2 Al(s) → 2 Fe(s) + Al2O3 (l)
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Der Thermit-Versuch ist ein Lehrversuch, der die Aufwendung von Aktivierungsenergie für eine Reaktion verdeutlicht. Ohne die Zufuhr von Energie in Form von Wärme (Wunderkerze) reagieren Aluminium und Eisen(III)-oxid nicht miteinander. Erst durch das Hinzufügen von Wärme wird die Reaktion gestartet. Die Lehrkraft muss darauf achten, dass der Versuch im Freien durchgeführt wird und die SuS großen Abstand zum Versuchsaufbau beibehalten, da enorme Hitze freigesetzt wird und ein starker Funkenflug möglich ist.
Alternativ kann auch die Reaktion von Kupfer mit Schwefel als Demonstrationsversuch durchgeführt werden, bei dem man ein Reagenzglas ca. 2 cm hoch mit Schwefel füllt und ein Kupferblech in das Reagenzglas hängt, ohne den Schwefel zu berühren. Das Reagenzglas wird dann mit Glaswolle verschlossen und über dem Bunsenbrenner erwärmt. Auch hier wird die Reaktion erst durch die Erwärmung des Schwefels in der Brennerflamme gestartet, sodass die Aktivierungsenergie überwunden wird.