Autokatalyse
von Anonym_4
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die Autokatalyse anhand von Mangan-Ionen demonstriert.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumoxalat | H312, H302 | – |
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| Schwefelsäure konz. | H314 | – |
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| Kaliumpermanganat | H272, H302, H410 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Entfernung im zeitlichen Verlauf: links Becherglas mit zusätzlicher Mangan(II)sulfat-Lösung, rechts: ohne -
Abb. 2: Entfernung im zeitlichen Verlauf: links Becherglas mit zusätzlicher Mangan(II)sulfat-Lösung, rechts: ohne -
Abb. 3: Entfernung im zeitlichen Verlauf: links Becherglas mit zusätzlicher Mangan(II)sulfat-Lösung, rechts: ohne
Deutung
In den Bechergläsern läuft eine Redoxreaktion von Oxalat-Ionen und Permangant-Ionen ab. Die Reaktion in Becherglas 1 mit der zusätzlichen Mangan(II)sulfat-Lösung läuft schneller ab als die in Becherglas 2. Grund dafür sind die Mangan-Ionen, die vor Reaktionsbeginn in die Lösung hinzugefügt wurden. Mangan-Ionen wirken als Katalysatoren für diese Reaktion, sodass die Reaktion in Becherglas 1 schneller abläuft als in Becherglas 2, in dem erst Mangan-Ionen durch die Reaktion als Produkt gebildet werden müssen. Je mehr Mangan-Ionen vorliegen bzw. entstehen, desto schneller entfärbt sich die Lösung. Reaktionen, bei denen ein Reaktionsprodukt als Katalysator wirkt, werden als autokatalytische Reaktionen bezeichnet.
Oxalat-Ion + Permanganat-Ion + Proton → Kohlenstoffdioxid + Mangan(II)-Ionen +Wasser
C2O42- + 2 MnO4- + 16 H+→ 2 CO2 + 2 Mn2+ + 8H2O