Schmutztragevermögen von Seifenlösungen
von Michaela Micke
Ziel des Versuchs Dieser Versuch verdeutlicht, dass eine Seifenlösung nicht nur ein Emulgator ist, sondern auch mehr Schmutz "tragen" kann als Wasser.
Materialien
2 Trichter, 2 Bechergläser, 2 Reagenzgläser, Filtriergestell, 2 Filterpapiere, Spatel
Chemikalien
Holzkohlepulver, Seifenlösung, Wasser
Durchführung
In zwei Bechergläser wird einmal Wasser bzw. Seifenlösung gefüllt. Zu beiden wird jeweils eine kleine Spatelspitze Kohlenstoffpulver (Ruß) hinzugegeben. Die Bechergläser werden leicht geschwenkt. Anschließend werden deren Inhalte filtriert.
Beobachtung
Das Filtrat der Seifenlösung weist eine deutlich dunklere Graufärbung auf, als dasjenige des Wassers.
Abbildungen
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Filtrat des Wasser-Holzkohle-Gemisches -
Versuchsaufbau -
Filtrat des Seifenlösung-Holzkohle-Gemisches
Deutung
Das Wasser-Holzkohle-Gemisch lässt sich durch das Filtrieren besser trennen, als das Seifenlösung-Holzkohle-Gemisch. Dies lässt sich durch die weniger intensive Graufärbung beobachten. Die Seifenlösung nimmt die Holzkohle hingegen besser auf. Dies liegt daran, dass die unlöslichen Holzkohlepartikel fein verteilt in der Seifenlösung vorliegen können (Dispersion). Daher können feste Verschmutzungen, im Vergleich zu Wasser, leichter mit Seifenlösungen fortgespült werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Jahnke-Klein, S. (kein Datum). http://www.genderundschule.de. Abgerufen am 25. September 2012.