Wunderkerze unter Wasser
von Anonym_11
Ziel des Versuchs Hier wird eine starke exotherme Reaktion mit Wunderkerzen, die unter Wasser weiter brennen, demonstriert.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1 und 2: Die Wunderkerzen brennen unter Wasser. -
Deutung
Eine starke exotherme Reaktion ist beobachtbar. Das Wasser kühlt nicht genug, um der Reaktion die Wärme zu entziehen, die für die Verbrennung nötig ist. Der Grund dafür ist, dass bei der Reaktion von 10 Wunderkerzen eine große Wärmemenge entsteht. Für die Verbrennung ist außerdem Sauerstoff nötig (siehe Feuerdreieck). Dieser entsteht bei der Verbrennung von den Wunderkerzen. Wunderkerzen bestehen unter anderen aus Bariumnitrat, Aluminium und Eisen. Das Bariumnitrat reagiert zu Bariumoxid, Stickstoff und Sauerstoff.
2 Ba(NO3)2 → 2 BaO + 2 N2 + 5 O2
Obige Reaktion liefert den Sauerstoff, damit die Verbrennung unter Wasser stattfinden kann.
Der Sauerstoff kann nun mit dem Aluminium und dem Eisen reagieren.
4 Al + 3 O2 → 2 Al2O3
4 Fe + 3 O2 → 2 Fe2O3
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Es können verschiedene Reaktionen als Alternativen für exotherme Reaktionen genommen werden z.B. Knallgasprobe, Gummibärchen in der Hölle und Reaktionen von Schwefel mit Zink oder Eisen. Allerdings ist dieser Versuch besonders eindrucksvoll und stellt einen Anschluss an das Feuerdreieck dar (kumulatives Wissen). Der Versuch eignet sich dadurch besonders als Einstiegsversuch in das Thema.
Das Experiment sollte aufgrund möglicher entstehender entzündbarer Gase (NOx) und des hohen Materialverbrauchs als Lehrerversuch durchgeführt werden. Es sollte auf jeden Fall auch demonstriert werden, was mit nur einer Wunderkerze in Wasser passiert.