Nachweis von Kohlenstoffdioxid in Sprudelwasser, Eierschalen, Muscheln und in der Atemluft
von Jans Manjali
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird mit dem Minilabor von Prof. Dr. Schallies gearbeitet. Durch die einfa-che Handhabung eignet sich diese Laborausrüstung für die Schüler_innen. Es werden verschie-dene Ausgangssubstanzen auf Kohlenstoffdioxid mithilfe einer Calciumhydroxidlösung hin überprüft. Dabei werden die Versuchsaufbauten variiert.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Calciumhydroxid Pulver | H318 | P280, P305+P351+P338, P309+P310 |
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| Salzsäure 1 M | H290, H315, H319, H335 | P261, P305+P351+P338 |
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| Kohlenstoffdioxid | H280 | P410+P403 |
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| Calciumcarbonat | – | – | – |
| Calciumchlorid wasserfrei | H319 | – |
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Durchführung
2 g Calciumhydroxid werden in 250 mL destilliertem Wasser gelöst und das überschüssige Calciumhydroxid abfiltriert, um eine klare Calciumhydroxidlösung zu erhalten. Diese wird abgedeckt, um zu vermeiden, dass die Lösung mit dem Kohlenstoffdioxid der Luft reagiert und dadurch vorzeitig eintrübt.
Frisches Sprudelwasser wird zusammen mit einem Mini-Rührmagnet in ein Reaktionsgefäß gegeben und mit der Schraubkupplung verschraubt. Die Schraubkupplung wird mit einer PTFE-Filterscheibe mit Filterträger versehen und darauf ein Gewinderohr geschraubt. In dem Gewinderohr werden 2 Fingerbreit Calciumchlorid-Lösung eingefüllt, die gesamte Apparatur in einen Thermoblock auf einen Magnetrührer unter ständigem Rühren erwärmt und die Beobachtung dabei erfasst.
Die Eierschale von einem Ei wird zu einem Pulver gemörsert und in ein Reaktionsgefäß mit Seitenarm gegeben. Wie beim Sprudelwasser werden nun ein Schraubverkupplung mit Membran und ein Gewinderohr mit Calciumhydroxid-Lösung auf das Reaktionsgefäß geschraubt. An dem Seitenarm wird eine Spritze, die mit 5 mL Salzsäure (c = 9 %) befüllt ist, befestigt. Nach Zugabe der Salzsäure wird die Beobachtung festgehalten.
Nach dem gleichen Prinzip wie bei der Eierschale wird mit der Muschel verfahren und beobachtet.
In einem Reaktionsgefäß mit Seitenarm wird eine Calciumhydroxid-Lösung vorgelegt, mithilfe eines rechtwinkliges Glasröhrchens in die Lösung hineingepustet und die Veränderung beobachtet.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau zum Nachweis von CO<sub>2</sub> in der Atemluft -
Abb. 2: Versuchsaufbau zum Nachweis von CO<sub>2</sub> im Sprudelwasser -
Abb. 3: Muschel und Eierschale vor dem Mörsern -
Abb. 4: Versuchsaufbau zum Nachweis von CO<sub>2</sub> in Eierschale und Muschel