Modellversuch zur Osmose
von Anne Bergmann
Ziel des Versuchs Ein Honigglas mit Löchern dient als Modell einer semipermeablen Membran
Vorbemerkung
Der Versuch kann erklären, warum Kirschen bei Regen platzen und somit ein Alltagsphänomen erklären.
Materialien
Kirschen (am besten frisch, anderenfalls sollten sie im Vorfeld eingelegt werden), Becherglas
Chemikalien
Wasser
Durchführung
Das Becherglas wird mit Wasser gefüllt und die Kirschen eingelegt. Die Kirschen sollten mehrere Stunden eingelegt werden, bis der gewünschte Effekt eintritt.
Beobachtung
Die Kirschen platzen.
Abbildungen
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Das Salz kann durch die Löcher rieseln, die Backerbsen jedoch nicht. -
Die Backerbsen können nicht durch die Löcher, die die semipermeable Membran darstellen sollen, hindurch.
Deutung
Die Zellwand stellt eine semipermeable Membran dar. Es kann nur Wasser diffundieren. Entlang des Konzentrationsgradienten diffundiert es in die Zelle bis sie dem Druck nicht mehr standhalten kann und platzt. Als Modell dazu können in den Deckel eines Honigglases Löcher gebohrt werden. Ein Gemisch aus Salz und Backerbsen (andere Runde Kugeln sind ebenfalls möglich) wird in das Glas gefüllt. Das Glas wird umgedreht und ausschließlich Salzkristalle laufen heraus. Werden sie in ein anderes Glas geleitet kann der Rückweg auch gezeigt werden. Die Membran ist semipermeabel, weil sie für das Kochsalz durchlässig ist und für die Backerbsen nicht. Dieses Modell lässt sich einfach auf die Kirschen übertragen. Allerdings kann ein Platzen der Zellwände im Modell nicht gezeigt werden.
Entsorgung
Die Feststoffe können im Biomüll entsorgt werden. Das Wasser kann in den Abfluss gegeben werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
Westdeutscher Rundfunk. Unterwasservulkan. Verfügbar unter: http://www.wdrmaus.de/elefantenseite/eltern/basteln_und_experimentieren/Unterwasservulkan_S167.pdf (Zuletzt abgerufen am 04.08.2015).