Exotherme Reaktion von Zink und Schwefel
von Nadja Felker
Ziel des Versuchs Der Versuch zeigt die stark exotherme Reaktion von Zink und Schwefel. Er veranschaulicht die Freisetzung einer größeren Menge an Energie in Form von Wärme.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Zink Pulver | H410 | – |
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| Schwefel Blüte | H315 | – |
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Durchführung
6 g Zinkpulver und 3 g Schwefelpulver werden auf einer Waage abgewogen, in die Porzellanschale gegeben und vorsichtig miteinander vermischt. Anschließend wird das Gemisch kegelförmig auf eine feuerfeste Unterlage gegeben und im Abzug mit dem Gasbrenner erhitzt.
Achtung: Nicht direkt in die Flamme schauen! Die Reaktion darf wegen der Explosionsgefahr nicht in einem Reagenzglas gestartet werden.
Beobachtung
Abbildungen
-
Reaktion zwischen dem Zink- und dem Schwefelpulver. -
Farben der Ausgangsstoffe (Zink links, Schwefel rechts).
Deutung
Die Reaktionsgleichung lautet:
Zn(s) + S(s) → ZnS(s)
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Das Gemisch kann auch alternativ mit einem glühenden Verbrennungslöffelstiel entzündet werden, indem der Verbrennungslöffel mit dem glühenden Ende in das Gemisch getaucht wird.
Der Versuch kann auch alternativ mit anderen Metallen, wie z. B. Kupfer durchgeführt werden. Die Durchführung mit Kupfer darf auch im Reagenzglas erfolgen. Wird im Versuch Kupfer verwendet, kann er auch von den SuS durchgeführt werden (siehe hierzu den Schülerversuch V 2).
Im Unterricht kann mithilfe des Versuches die Stoffumwandlung und der Energieumsatz als Merkmale einer chemischen Reaktion thematisiert werden. Daneben können energetische Begriffe definiert sowie Energiediagramme von den SuS erstellt werden. Aufgrund der Verwendung zweier elementarer Stoffe, ist die Reaktion recht einfach, weshalb die Reaktionsgleichung von den SuS selber aufgestellt werden kann. Des Weiteren kann auf die für die Reaktion benötigte Aktivierungsenergie eingegangen werden. Der Versuch ist zur Einführung von exothermen Reaktionen geeignet, da hier die Freisetzung von Energie gut beobachtet werden kann.