Säuren lösen Eier an
von Alexander König
Ziel des Versuchs Dieser Versuch soll die Auflösung einer Eierschale durch Cola zeigen. Er eignet sich um den SuS zu verdeutlichen, dass Korrosion nicht nur an Metallen abläuft, sondern auch in der Natur zu finden ist.
Materialien
Becherglas, Heizplatte
Chemikalien
Cola, Eierschale
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kohlenstoffdioxid | H280 | P410+P403 |
|
| Calciumcarbonat | – | – | – |
| Calciumchlorid-2-H2O | H319 | – |
|
Durchführung
Das Ei wird in ein Becherglas gegeben und dieses mit Cola gefüllt. Die Heizplatte wird auf 80 °C gehalten und das Becherglas darauf gestellt.
Beobachtung
Die Schale des Eis löst sich nach 2 Wochen und permanenter Erwärmung leicht an und wird schwarz.
Deutung
Die Schale des Eis besteht aus Caliumcarbonat. Mit der Phosphorsäure reagiert dieses zu Calciumchlorid, welches in Lösung geht. Die Schale ist korrodiert.
Entsorgung
Die Cola kann in den Ausguss entsorgt werden. Das Ei wird kompostiert (Bio-Müll).
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch dauert mit Cola sehr lange. Um den Vorgang zu beschleunigen wurde die Flüssigkeit auf einer konstanten Temperatur von 80°C gehalten. Es bietet sich hier an, diesen Versuch mit mehreren Haushaltssäuren und/oder säurehaltigen Getränken durch zu führen. Der Versuch dauert bis zu sieben Tage und liefert mit Essig die besten Ergebnisse.
Literatur
A.J. Meixner: http://www2.uni-siegen.de/~pci/versuche/v44-10.html (abgerufen am 02.08.2015, 21:30 Uhr)