Ausfällen von Calciumoxalat aus Mineralwasser
von Dennis Roggenkämper
Ziel des Versuchs Dieser Versuch soll zeigen, dass Mineralwasser Calciumionen enthält
Materialien
4 Reagenzgläser, Reagenzglasständer, Pasteurpipette.
Chemikalien
Natriumoxalat, destilliertes Wasser, Leitungswasser, Mineralwasser.
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Natriumoxalat | H312, H302 | – |
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Durchführung
Ein Reagenzglas wird zur Hälfte mit destilliertem Wasser gefüllt und mit einem Spatel Natriumoxalat versetzt. Die weiteren drei Reagenzgläser werden ca. 2 cm hoch mit destilliertem Wasser, Leitungswasser und Mineralwasser befüllt. Die drei Reagenzgläser werden mit 10 Tropfen der Natriumoxalat-Lösung versetzt.
Beobachtung
Das destillierte Wasser trübt sich durch Zugabe von Natriumoxalat nicht, beim Leitungswasser fällt etwas farbloser Niederschlag aus und beim Mineralwasser fällt ein deutlicher farbloser Niederschlag aus.
Abbildungen
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Abb. 1: Niederschlagsbildung bei Leitungswasser und Mineralwasser.
Deutung
Calciumoxalat ist in Wasser schlecht löslich. Durch Zugabe von Natriumoxalatlösung fällt ein schwerlöslicher Niederschlag aus. Das destillierte Wasser enthält keine Calciumteilchen, sodass kein Niederschlag ausfällt.
Reaktionsgleichung: Ca2+(aq) + (OOCCOO)2-(aq) → (COO)2Ca(s) ↓
Entsorgung
Die Reaktionsprodukte sind chemisch aufzuarbeiten (oxidieren mit starken Säuren, dann Entsorgung).
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Mit starken Säuren kann der Niederschlag wieder gelöst werden.
Literatur
H. Schmidkunz, W. Rentsch, Chemische Freihandversuche: Kleine Versuche mit großer Wirkung, Aulis, Köln, 2011. S.501