Umsetzung Magnesiumchlorid und Silbersulfat
von Carl Föst
Ziel des Versuchs Ausfall von Silbersulfat
Vorbemerkung
Die Reaktion von Magnesiumchlorid mit Silbersulfat stellt weiterhin eine doppelte Umsetzung dar, bei der nach der Zersetzung (Lösung) zweier Metallsalze zwei neue Verbindungen entstehen, bei der eine schwerlöslich ist.
Materialien
100 ml Becherglas, Pipette, Spatel, Waagepapier
Chemikalien
destilliertes Wasser, Magnesiumchlorid, Silbersulfat
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Magnesiumchlorid-6-H2O | – | – | – |
| Silbersulfat | H318, H410 | P273, P280, P305+P351+P338, P501 |
|
| Silberchlorid | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Magnesiumsulfat-7-H2O | – | – | – |
Durchführung
Es werden 50 mL einer 0,01 molaren (0,155g Einwaage) Silbersulfatlösung hergestellt. Das selbst hergestellte Magnesiumchlorid wird in destilliertem Wasser gelöst. Mit einer Pipette werden wenige Tropfen der Silbersulfatlösung zugegeben.
Beobachtung
Es bildet sich ein weißer Niederschlag.
Deutung
Magnesiumchlorid und Silbersulfat reagieren folgendermaßen miteinander:
MgCl2(s) + Ag2SO4(s) → 2 AgCl(s) + MgSO4(s).
Silberchlorid fällt als schwerlöslicher Niederschlag aus. Es bildet sich eine neue Verbindung, die als weisser Feststoff aus der Lösung ausfällt.Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/Formelgleichungen, 2008 aufgerufen am 7.8.2015