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Ziel des Versuchs Umsetzung von Magensiumchlorid

Vorbemerkung

Die Reaktion von MgCl2 mit Ag2SO4 stellt weiterhin eine doppelte Umsetzung dar, bei der nach der Zersetzung (Lösung) zweier Metallsalze zwei neue Verbindungen entstehen, bei der eine schwerlöslich ist.

Materialien

100 ml Becherglas, Pipette, Spatel, Waagepapier

Chemikalien

destilliertes Wasser, Magnesiumchlorid, Silbersulfat

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Magnesiumchlorid-6-H2O
Silbersulfat H318, H410 P273, P280, P305+P351+P338, P501 GHS05 GHS09
Silberchlorid Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen.
Magnesiumsulfat-7-H2O

Durchführung

Es werden 50 ml einer 0,01 molaren (0,155g Einwaage) Silbersulfatlösung hergestellt. Das selbst hergestellte MgCl2 wird in destillierten Wasser gelöst. Mit einer Pipette werden wenige Tropfen der Silbersulfatlösung zugegeben.

Beobachtung

Es bildet sich ein weißer Niederschlag.

Deutung

Magnesiumchlorid und Silbersulfat reagieren folgendermaßen miteinander:

MgCl2(s) + Ag2SO4(s) → 2 AgCl(s) + MgSO4(s)

MgCl2 fällt als schwerlöslicher Niederschlag aus der Lösung aus. Aus der Auflösung von 2 Feststoffen sind 2 neue Feststoffe, darunter Silberchlorid als schwerlösliche Verbindung entstanden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Dieser Versuch ist ein Beispiel für eine doppelte Umsetzung, da 2 Verbindungen in die Ausgangsstoffe zerfallen und aus diesen Ausgangsstoffen 2 neue Verbindungen entstehen. Eine davon ist als schwerlösliche Verbindung mittels eines weissen Niederschlags nachweisbar.

Literatur

www.digitale-schule-bayern.de/dsdaten/Formelgleichungen, aufgerufen am 07.08.2015