Chlorid-Nachweis in Wasser
von Moritz Pemberneck
Ziel des Versuchs Nachweis Chlorid-Ionen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Silbernitratlösung 0,1 M | H315, H319, H410 | P273, P305+P351+P338, P501 |
|
| Salpetersäure 1 M | H314 | P280, P301+P330+P331, P305+P351+P338, P309+P310 |
|
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Chlorid-Nachweis im Mineralwasser
Deutung
Die Chlorid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberchlorid, welches ein schwerlösliches Salz ist:
Cl-(aq) + AgNO3 (l) → AgCl(s) + NO3-(aq)
Durch Zugabe von Salpetersäure wird der Niederschlag nicht aufgelöst, wie es zum Beispiel bei Silbercarbonat oder Silberphosphat der Fall wäre. Die Zugabe von Salpetersäure hat keinen Einfluss auf das obige Gleichgewicht. Allerdings würden Carbonat-Ionen und Phosphat-Ionen mit den Protonen der Salpetersäure reagieren, sodass das Gleichgewicht auf die Seite des Silbernitrats verschoben wird. Dadurch werden die hohen Löslichkeitsprodukte von Silbercarbonat und Silberphosphat nicht mehr überschritten, sodass sich der Niederschlag auflösen würde.