Gibt es einen Weg zurück?
von Carolin Schilling
Ziel des Versuchs Der Versuch zeigt die Reversibilität chemischer Reaktionen am Beispiel von Kupfersulfat
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kupfer(II)-sulfat wasserfrei | H302, H319, H315, H410 | – |
|
| Wasser | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Es entsteht weißes Kupfer(II)sulfat nach Erhitzen über dem Gasbrenner.
Deutung
Weißes Kupfer(II)sulfat ist wasserfrei und reagiert bei Wasserzugabe unter Wärmeabgabe zu Kupfer(II)sulfat-Pentahydrat.
Kupfer(II)sulfat + Wasser → Kupfer(II)sulfat-Pentahydrat
Fachliche Auswertung:
Gitterenergie und Hydrationsenthalpie bestimmen die Lösungsenthalpie und damit, ob der Auflösungsvorgang insgesamt exotherm oder endotherm verläuft. Ist der Betrag der Gitterenergie größer als der der Hydrationsenthalpie, so verbraucht der Auflösungsvorgang Energie. Im Experiment kühlt sich die Lösung dann ab. Ist die Hydrationsenthalpie größer als die Gitterenergie, so ist der Löseprozess exotherm, die Lösung erwärmt sich.
Die Hinreaktion zu blauem Kupfer(II)sulfat-Pentahydrat ist exotherm, die Rückreaktion unter Entfernung des Kristallwassers verläuft endotherm. Das Kristallwasser wird stufenweise bei verschiedenen Temperaturen abgegeben.