Korrosionswellen
von Christian Köhler
Ziel des Versuchs Versuch zu Auf- und Abbau einer Passivierungsschicht auf Eisen
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Eisen | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Schwefelsäure 10% | H319, H315 | P280, P302+P352, P305+P351+P338 |
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| Wasserstoffperoxid 30% | H302, H318 | P280, P305+P351+P338 |
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| Wasser | – | – | – |
| Zink | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Beginn der Säurekorrosion des Eisenbleches, nachdem die Passivierungsschicht aus Eisenoxid durch Kontakt mit der Silberelektrode aufgelöst wurde.Deutung: Die Oberfläche des Eisenbleches reagiert mit dem Wasserstoffperoxid zu einer Schicht aus Eisenoxid, die den Kontakt des reinen Eisens mit der Salzsäure in der Lösung verhindert. Es kommt zur Passivierung des Eisens. Beim Kontakt mit dem Zinkblech reagiert das Eisenoxid der Passivierungsschicht zu einer wasserlöslichen Eisenverbi
Deutung
Die Oberfläche des Eisenbleches reagiert mit dem Wasserstoffperoxid zu einer Schicht aus Eisenoxid, die den Kontakt des reinen Eisens mit der Salzsäure in der Lösung verhindert. Es kommt zur Passivierung des Eisens. Beim Kontakt mit dem Zinkblech reagiert das Eisenoxid der Passivierungsschicht zu einer wasserlöslichen Eisenverbindung. Somit kommt die Säure in der Lösung nun in Kontakt mit dem blanken Eisen. Es kommt zur Säurekorrosion des Eisens. Nach kurzer Zeit bildet sich eine neue Eisenoxidschicht und die Reaktion kommt wieder zum Erliegen.
Fachliche Auswertung.: Bildung der Passivierungssicht:
2 Fe + H2O2 → Fe2O3 + 3 H2OAbbau der Passivierungsschicht bei Kontakt mit dem Zinkblech:
Zn + 6 H+ + Fe2O3 → 2 Fe2+ + Zn2+ + 6 H2ODurch Aktivierung eines Teils der Metalloberfläche entsteht ein Lokalelement. Aufgrund einer geringen Potentialdifferenz zum angrenzenden passivierten Bereich kommt es zu folgenden „Ausbreitungsreaktion“, bei der das freigelegte Eisen an Stelle des Zinkblechs oxidiert wird:
Fe + 6 H+ + Fe2O3 → 3 Fe2+ + 6 H2OAn der aktivierten Eisenoberfläche findet zudem eine Säurekorrosion mit Bildung von Wasserstoffgas statt, siehe Langprotokoll.