Reaktion von Kaliumpermanganat und Salzsäure
von Annika Nüsse
Ziel des Versuchs Der Versuch stellt eine Elektronenübertragungsreaktion dar, an welcher kein Sauerstoff beteiligt ist. Zur Erklärung des Experiments wird an Vorwissen der SuS der erweiterte Redoxbegriff benötigt.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kaliumpermanganat | H272, H302, H410 | – |
|
| Salzsäure konz. | H314, H335 | – |
|
| Wasser | – | – | – |
| Chlor | H270, H331, H319, H335, H315, H400 | – |
|
| Kaliumchlorid | – | – | – |
Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Aufbau der Reaktion von Kaliumpermanganat-Lösung mit konzentrierter Salzsäure.
Deutung
Die Chlorid-Ionen werden zu gasförmigem Chlor oxidiert, geben als Elektronen ab. Die Permanganat-Ionen nehmen hingegen Elektronen auf und werden zu Mangan(II)-Ionen reduziert.
Reduktion: MnO− +5e− +8H+ → Mn2+ +4H2O
Oxidation: MnO− +5e− +8H+ → Mn2+ +4H2O
Gesamtreaktion: 10Cl-(aq) + 2MnO-4(aq) + 16H+(aq) → 5Cl2 + 2Mn2+(aq) + 8H2O(l)
Weiterhin kann es zu Nebenreaktionen kommen, wobei die Kalium- und Mangan-Ionen mit den überschüssigen Chloridionen zu Kaliumchlorid und Manganchlorid reagieren können.
Mn2+(aq) + 2Cl-(aq) → MnCl2(s)
K+(aq) + Cl-(aq) → KCl(s)
Diese Nebenreaktionen würde ich allerdings nicht mit den SuS diskutieren, da das zu weit führt und von der eigentlichen Thematik ablenkt.