Darstellung von Sauerstoff aus Kaliumnitrat
von Marc Ehlers
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird Sauerstoff aus Kaliumnitrat dargestellt.
Materialien
Stativmaterial, Reagenzgläser, Bunsenbrenner, Schlauchverbindung, durchbohrter Stopfen mit Glasrohr, pneumatische Wanne, Glimmspan
Chemikalien
Kaliumnitrat, Wasser
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kaliumnitrat | H272 | P220 |
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| Sauerstoff Gasflasche | H270 | – |
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| Kaliumnitrit | H272, H301, H400 | – |
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Durchführung
In die pneumatische Wanne wird Wasser als Sperrmedium gefüllt. Ein Reagenzglas wird etwas 2 cm hoch mit Kaliumnitrat gefüllt und mit dem Stopfen verschlossen. Es wird schräg am Stativ mittels Stativklemme befestigt. Die pneumatische Wanne wird mit dem Glasrohr über eine Schlauchverbindung verbunden und mittels Schlauchklemmen gesichert. Nun wird mit dem Bunsenbrenner stark für etwa vier Minuten erhitzt. Entstehendes Gas wird in einem Reagenzglas pneumatisch aufgefangen.
Beobachtung
Das Kaliumnitrat schmilzt zunächst, es entsteht eine gelbliche Flüssigkeit. Nach kurzer Zeit ist eine Gasentwicklung zu beobachten. Die durchgeführte Glimmspanprobe ist positiv.
Abbildungen
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Abb. 1: Versuchsaufbau
Deutung
Das Kaliumnitrat setzt bei Wärmezufuhr Sauerstoff frei, entsprechend ist die Glimmspanprobe positiv. Als Produkt neben Sauerstoff verbleibt Kaliumnitrit:
2 KNO3 (l) → 2 KNO2 (l) + O2 (g)
Entsorgung
Die Entsorgung erfolgt im anorganischen Feststoffabfall.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Literatur
H. Schmidkunz, Chemische Freihandversuche, Band 1, 2011, S.204