Brennbarkeit und brandfördernde Wirkung von Sauerstoff
von Marc Ehlers
Ziel des Versuchs In diesem Versuch wird die Brennbarkeit von Sauerstoff überprüft und das molare Verhältnis in Verbindungen eingeführt.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Sauerstoff Gasflasche | H270 | – |
|
| Wasserstoff | H220 | – |
|
Durchführung
Über die pneumatische Wanne werden die Plastikfläschchen mit Gas befüllt. Dabei wird je ein Fläschchen mit reinem Wasser- bzw. Sauerstoff gefüllt. Zwei weitere Fläschchen werden mit je einem Gasgemisch im Verhältnis 1:1 und 2:1 befüllt, dazu werden Markierungen auf der Flasche angebracht und diese pneumatisch aufgefüllt.
Um die Brennbarkeit von Sauerstoff zu demonstrieren, wird das Gasfläschchen mit reinem Sauerstoff gezündet.
Zur Veranschaulichung der brandfördernden Wirkung von Sauerstoff werden nacheinander die folgenden Fläschchen gezündet:
- reiner Wasserstoff
- Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch 1:1
- Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch 2:1
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Versuchsaufbau mit Zündfunkenapparatur
Deutung
Sauerstoff als Gas ist nicht brennbar.
Bei der Zündung des reinen Wasserstoffs entsteht eine Explosion, die Knallgasprobe. Die Reaktion ist im Vergleich mit den anderen beiden Proben am schwächsten. Beim Gasgemisch mit dem Verhältnis 1:1 wirkt der Sauerstoff brandfördernd, die Reaktion läuft heftiger ab. Das Gasgemisch mit dem Verhältnis 2:1 reagiert am heftigsten. Gemäß der Reaktionsgleichung der Knallgasprobe kann die stark exotherme Reaktion erklärt werden:
2 H2 (g) + O2 (g) → 2 H2O(l)
Es kann auch noch ein Gasgemisch im Verhältnis 3:1 hergestellt werden, um zu verdeutlichen, dass es auf das ideale Stoffmengenverhältnis ankommt.