Reaktion von Schwefel und Aluminium
von Thore Schulz
Ziel des Versuchs Dieser Versuch zeigt eine exotherme Reaktion.
Materialien
Feuerfeste Unterlage, Gasbrenner, Eisennagel, Erlenmeyerkolben, Tiegelzange, feuerfeste Handschuhe
Chemikalien
Schwefel, Aluminium
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Schwefel | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Eisennagel | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
| Aluminium fein gepulvert | H261, H228 | – |
|
| Aluminiumsulfid | Nicht in der Gefahrstoffliste enthalten – bitte selbst nachschlagen. | ||
Durchführung
In einem Erlenmeyerkolben werden vorsichtig 2 g Aluminium-Pulver und 4 g Schwefel vermischt. Das Gemisch wird anschließend auf die feuerfeste Unterlage gegeben. Der Eisennagel wird mithilfe des Gasbrenners zum Glühen gebracht und kurz in das Gemisch gehalten.
Beobachtung
Wird der glühende Nagel in das Reaktionsgemisch gehalten kommt es zur Funkenbildung, einer starken Rauchentwicklung und das Gemisch brennt in einer blauen Flamme.
Abbildungen
-
Links das Gemisch aus Schwefel und Aluminium vor der Reaktion, Rechts das brennende Reaktionsgemisch während der Reaktion.
Deutung
In einer exothermen Reaktion reagieren Schwefel und Aluminium zu Aluminiumsulfid. Die nötige Aktivierungsenergie des Versuchs liefert der glühende Eisennagel. Die Funken und die blaue Flamme, gehen auf die Energie zurück, welche bei der exothermen Reaktion freigesetzt wird.
Entsorgung
Die Entsorgung erfolgt im Abfallbehälter für Schwermetalle.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Dieser Versuch eignet sich als Demonstrationsversuch für eine exotherme Reaktion und kann zum Einstieg in eine Unterrichtsstunde von der Lehrkraft vorgeführt werden.
Literatur
[1] G. Brauer, Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie 2, Ferdinand Enke Verlag, S. 833.