Qualitativer Nachweis der Wasserhärte durch Verdampfen
von Anna Gulyas
Ziel des Versuchs Der Versuch zeigt eine der Auswirkungen von Wasserhärte: Kalkrückstände. Hierbei können auch schon qualitative Vergleiche zwischen verschiedenen Wasserproben gezogen werden.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Durchführung
Jedes Urglas wird beschriftet und anschließend werden 2 mL der entsprechenden Probe gegeben. In das Becherglas wird destilliertes Wasser gegeben und dies über dem Brenner erhitzt. Auf das Becherglas werden nacheinander die Proben gestellt, bis sie verdampft sind.
Achtung: Bevor das Wasser im Becherglas verdampft: Nachgießen! Sonst droht Glasbruch.
Beobachtung
Abbildungen
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Abb. 1: Aufbau -
Abb. 2: Vergleich der Kalkrückstände der verschiedenen Wasserproben
Deutung
Entsorgung
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Der Versuch eignet sich gut als Einstieg in das Thema Wasserhärte und Wasserhärtebestimmung. Hier wird bereits eine Eigenschaft der Wasserhärte deutlich: Sie hinterlässt Rückstände, besonders dort, wo mit heißem Wasser gearbeitet wird und zumindest ein Teil des Wassers verdampft oder verdunstet. Als Beispiel hierfür sind der Wasserkocher, die Dusche, die Waschmaschine und Gläser in der Spülmaschine zu nennen. Hierbei können schon mögliche Nachteile der Wasserhärte thematisiert werden.
Die SuS können bei diesem Experiment sehen, dass unterschiedliche Wasserproben verschieden starke Kalkränder verursachen. Dies eignet sich als Einstieg in das Thema Härtegrade und die SuS werden vermutlich auch schon darüber diskutieren, aus welchen Stoffen diese Rückstände bestehen.