Flüchtigkeit von Alkanen
von Anne Steinkuhle
Ziel des Versuchs Bei dem Versuch werden verschiedene flüssige Alkane auf einen Filterpapierstreifen getropft, um die unterschiedliche Flüchtigkeit der Alkane zu zeigen. Zu Deutung des Versuchs sollten die SuS Kenntnisse über Wechselwirkungen zwischen den Alkanketten haben.
Vorbemerkung
Bei dem Versuch werden verschiedene flüssige Alkane auf einen Filterpapierstreifen getropft, um die unterschiedliche Flüchtigkeit der Alkane zu zeigen. Zu Deutung des Versuchs sollten die SuS Kenntnisse über Wechselwirkungen zwischen den Alkanketten haben.
Materialien
3 Filterpapiere, Pipetten
Chemikalien
Pentan, Heptan, Octan, Decan, Petroleumbenzin, Paraffinöl
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Petroleumbenzin 70-90°C | H350, H340, H304 | – |
|
| Paraffin, dickflüssig | H319 | P305+P351+P338 |
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Durchführung
Auf einen Filterpapierstreifen werden gleichzeitig 2 Tropfen der verschiedenen Alkane gegeben und die Zeit bis zum Verschwinden der Flecken bestimmt.
Beobachtung
Die Flecken der Alkane verschwinden in folgender Reihenfolge, beginnend mit dem zuerst verschwindenden: Pentan, Heptan, Octan, Decan, Petroleumbenzin und Paraffinöl.
Abbildungen
-
Abb. 1: Flüchtigkeit von Pentan, Heptan, Octan, Decan, Petroleumbenzin und Paraffinöl (von links nach rechts)
Deutung
Mit zunehmender Kettenlänge werden die Alkane schwerer flüchtig, da zwischen den Molekülen größere Van-der-Waals-Kräfte wirken.
Entsorgung
Die Papiere werden im Feststoffabfall entsorgt.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Der Versuch kann gut als Vorversuch zur unterschiedlichen Entflammbarkeit von Alkanen genutzt werden, da er verdeutlicht, dass die Alkane mit zunehmender Kettenlänge schwerer flüchtig werden. Alternativ können auch andere flüssige Alkane verwendet werden.
Literatur
K. Häusler, H. Rampf, R. Reichelt, Experimente für den Chemieunterricht mit einer Einführung in die Labortechnik, 2. Auflage, Oldenbourg (1995), S. 219