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Ziel des Versuchs Die Flammpunkte von Pentan und Petroleumbenzin werden in dem folgenden Versuch gegenübergestellt, um zu zeigen, dass der Flammpunkt mit der Anzahl der C-Atome steigt.

Vorbemerkung

Der Versuch zeigt deutlich die unterschiedlichen Flammpunkte von Pentan und dem längerkettigen Petroleumbenzin. Die SuS sollten hierzu die homologe Reihe der Alkane sowie die Wechselwirkungen zwischen den Alkanketten kennen.

Materialien

2 Porzellanschalen, Holzspan, Pipette

Chemikalien

Pentan, Petroleumbenzin

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Petroleumbenzin 70-90°C H350, H340, H304 GHS08

Durchführung

Je 2 ml Pentan und Petroleumbenzin werden in die Porzellanschalen gegeben und mit dem Holzspan langsam von oben entzündet.

Beobachtung

Pentan entflammt bereits, wenn das Streichholz über die Flüssigkeit gehalten wird. Petroleumbenzin hingegen muss lange Zeit in direkten Kontakt zum Streichholz gebracht werden, damit es brennt.

Abbildungen

  • Abb. 1: unterschiedliche Flammpunkte von Pentan (links) und Petroleumbenzin (rechts)

Deutung

Pentan bildet schon bei Zimmertemperatur genügend Dämpfe, die auch dann schon entzündet werden können, wenn die Flamme noch einige Zentimeter von der Schale entfernt ist. Bei Petroleumbenzin ist dies erst der Fall, wenn die Flüssigkeit durch direkten Kontakt genügend erwärmt wurde.

Entsorgung

Die Alkane sollten vollständig verbrannt werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Der Versuch kann gut in einer Einführung zum Thema Alkane genutzt werden, um den Zusammenhang zwischen intermolekularen Wechselwirkungen, Siedepunkt und Entflammbarkeit von Alkanen aufzuzeigen. Er sollte aufgrund der verwendeten Chemikalien nur von einer Lehrkraft unter dem Abzug durchgeführt werden.

Literatur

K. Häusler, H. Rampf, R. Reichelt, Experimente für den Chemieunterricht mit einer Einführung in die Labortechnik, 2. Auflage, Oldenbourg (1995), S. 69