Der Einfluss von Hydroxycarbonsäuren auf den Zahnschmelz (Modellversuch)
von Mona-Christin Maaß
Ziel des Versuchs Dieser Versuch ist ein Modellversuch. Er stellt die Vorgänge nach, die an Zähnen ablaufen, wenn jemand in eine Zitrone beißt. Der Zahnschmelz aus Calciumphosphat reagiert mit der Citronensäure (im Zitronensaft) zu einem Komplex (Calciumdicitrat-Komplex).
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ammoniaklösung konz. 25% | H314, H400, H335 | – |
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| Calciumchlorid wasserfrei | H319 | – |
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Durchführung
a) Es wird in eine Scheibe Zitrone gebissen und Oberfläche der Zähne mit der Zunge abgetastet. Im Anschluss werden die Zähne mit calciumhaltigem Mineralwasser gespült und die Zahnoberfläche erneut untersucht.
b) Die Zitronen werden ausgepresst und der Saft filtriert. Zu 20 mL des Filtrats wird so lange konz. Ammoniak-Lsg. gegeben bis die Lösung basisch ist (Indikatorpapier). Zu der Lösung wird 10 mL Calciumchlorid-Lsg. hinzugefügt. Ein Teil der Lösung wird im Reagenzglas erhitzt.
Beobachtung
a) Nachdem in die Zitrone gebissen wurde, fühlen sich die Zähne stumpf an. Nach dem Spülen mit Mineralwasser sind sie wieder glatt.
b) Nach der Zugabe von Ammoniak färbt sich die Lösung gelb-grünlich. Beim Erhitzen fällt ein weißer Niederschlag aus.
Abbildungen
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Zitronensaft mit Calciumchlorid-Lsg. (links) und beim Erhitzen ausgefallener Niederschlag (rechts).