Herstellung von „Bier“
von Nicolai ter Horst
Ziel des Versuchs Im folgenden Versuch soll „Bier“ innerhalb von Sekunden hergestellt werden. Hierbei handelt es sich um ein Wunderexperiment, was nicht gedeutet werden soll. Es können auch andere Iodate bzw. Sulfite verwendet werden. Es bietet sich an diesen Versuch als Abschluss der Einheit durchzuführen.
Vorbemerkung
Materialien
Chemikalien
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Kaliumiodat | H272, H315, H319, H335 | P220, P261, P305+P351+P338 |
|
| Natriumsulfit wasserfrei | – | – | – |
| Ethanol | H225, H319 | P210, P240, P305+P351+P338, P403+P233 |
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| Schwefelsäure konz. | H314 | – |
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Durchführung
Beobachtung
Abbildungen
-
Abb. 1: Ein frisch gezapftes „Bier“
Deutung
IO3-(aq) + 3HSO3-(aq) → I-(aq) + H3SO4-(aq)
5I-(aq) + IO3-(aq) + 6H3O+(aq) → 3I2(aq) + 9H2O(l)
Das entstandene Iod verursacht die Gelbfärbung. Der Schaum bildet sich durch das Spülmittel.
I2(aq) + HSO3-(aq) + 3H2O(l) → 2I-(aq) + HSO4-(aq) + 2H3O+(aq)
Das Iod wird zunächst durch das Hydrogensulfit abgebaut. Erst wenn dieses verbraucht ist, ist die Gelbfärbung zu beobachten. Dies erklärt die kurze zeitliche Verzögerung.