Einfacher Nachweis von Alkohol
von Nicolai ter Horst
Ziel des Versuchs Im folgenden Versuch soll Alkohol auf Grund seiner Brennbarkeit nachgewiesen werden. Der Nachweis ist natürlich nicht eindeutig, jedoch kann Alkohol selbst in Lösungen mit kleinem Alkoholgehalt nachgewiesen werden. Dafür benötigen die SuS kein besonderes Vorwissen.
Vorbemerkung
Im folgenden Versuch soll Alkohol auf Grund seiner Brennbarkeit nachgewiesen werden. Der Nachweis ist natürlich nicht eindeutig, jedoch kann Alkohol selbst in Lösungen mit kleinem Alkoholgehalt nachgewiesen werden. Dafür benötigen die SuS kein besonderes Vorwissen.
Materialien
Bunsenbrenner, Dreifuß, Erlenmeyerkolben (250 mL), durchbohrter Stopfen mit Glasrohr, Siedesteine
Chemikalien
alkoholhaltige Lösung
Gefahrstoffe
| Gefahrstoff | H-Sätze | P-Sätze | GHS-Piktogramme |
|---|---|---|---|
| Ethanol | H225, H319 | P210, P240, P305+P351+P338, P403+P233 |
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Durchführung
In einen Erlenmeyerkolben werden etwa 100 mL der zu untersuchenden Probe gegeben. Dazu werden einige Siedesteine hinzugefügt und der Erlenmeyerkolben mit einem durchbohrten Stopfen verschlossen, in dem ein Glasrohr steckt. Die Probe wird nun bis zum Sieden erhitzt. Am Glasrohr wird versucht, die möglicherweise entstehenden Dämpfe zu entzünden.
Beobachtung
Es ist eine Flamme am Glasrohr zu erkennen.
Abbildungen
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Abb. 1: Skizze des Versuchsaufbaus
Deutung
Der Alkohol hat einen niedrigeren Siedepunkt als die restliche Lösung und entweicht zuerst. Er kann daher entzündet werden.
Entsorgung
Die Lösung kann in den Abfluss gegeben werden.
Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse
Es ist darauf zu achten, dass die Lösung nicht zu stark erhitzt wird und sich der Stopfen durch den Druck nicht löst (Gefahr des Siedeverzugs). Anhand dieses Versuches lassen sich zwei grundlegende Eigenschaften von Alkohol zeigen: Seine Brennbarkeit und sein Siedepunkt, der niedriger als der von Wasser liegt. Dies ist besonders wichtig als Vorwissen für anschließende Versuche.
Literatur
Häusler, K. (u.a.), Experimente für den Chemieunterricht, Oldenbourg Verlag 1995, S.249.