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Ziel des Versuchs Im folgenden Versuch soll der klassische Weg der Alkoholherstellung, die alkoholische Gärung dargestellt werden. Dazu müssen die SuS kaum Vorwissen mitbringen, alle wesentlichen Dinge lassen sich am Versuch zeigen und erarbeiten.

Vorbemerkung

Im folgenden Versuch soll der klassische Weg der Alkoholherstellung, die alkoholische Gärung, dargestellt werden. Dazu müssen die SuS kaum Vorwissen mitbringen, alle wesentlichen Dinge lassen sich am Versuch zeigen und erarbeiten.

Materialien

Erlenmeyerkolben, durchbohrter Stopfen mit Gärröhrchen

Chemikalien

Kalkwasser, Hefe, Traubenzucker, demineralisiertes Wasser

Gefahrstoffe

Gefahrstoff H-Sätze P-Sätze GHS-Piktogramme
Kalkwasser Lösung H318 P280, P305+P351+P338, P309+P310 GHS05
Zucker

Durchführung

Etwa 20 g Zucker werden in einem Erlenmeyerkolben mit 150 mL demineralisiertem Wasser versetzt. Dazu gibt man 7 g Hefe und rührt kräftig. Auf den Erlenmeyerkolben wird ein Gärröhrchen gesetzt, in dem sich Kalkwasser befindet. Der Erlenmeyerkolben wird an einem warmen Ort aufgestellt.

Beobachtung

Nach einigen Stunden ist eine Trübung der Lösung im Gärröhrchen zu beobachten. Nach einigen Tagen riecht die Lösung leicht alkoholisch.

Abbildungen

  • Abb. 1: Versuchsaufbau
  • Abb. 2: Gärröhrchen vor dem Versuch
  • Abb. 3: Gärröhrchen nach einigen Stunden

Deutung

Die Hefe-Bakterien wandeln die Glucose zu Kohlenstoffdioxid und Alkohol um.

C6H12O6 (aq) → 2 CO2 (g) + 2 CH2CH2OH(aq) + 2 H2O(l)

Entsorgung

Die Lösung kann in den Abfluss gegeben werden.

Anmerkungen & Unterrichtsanschlüsse

Auch hier muss bei der Deutung didaktisch reduziert werden, da den SuS die Glykolyse noch nicht bekannt ist. Dass die alkoholische Gärung eigentlich dazu dient, NAD+ zu regenerieren, kann jedoch thematisiert werden, um den SuS zu verdeutlichen, warum Alkohol überhaupt von solchen Organismen produziert wird. Außerdem können anhand dieses Versuches die industriellen Verfahren der Herstellung alkoholischer Getränke z.B. der Wein-und Bierherstellung behandelt werden

Literatur

Asselborn, W., Chemie heute- Sekundarstufe I, Schroedel Verlag 2001, S.304.